GÖD Gehaltstabelle 2026: Öffentlicher Dienst, Erhöhung ab Juli, Lehrer, Polizei und Beamte

Lehrer Gehalt im öffentlichen Dienst - ein Teil der GÖD Gehaltstabelle
Lehrer Gehalt im öffentlichen Dienst - ein Teil der GÖD Gehaltstabelle

Stand: 24. Juni 2026. Die GÖD Gehaltstabelle 2026 ist für viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Österreich die zentrale Orientierung: Ab 1. Juli 2026 gelten die neuen GÖD-Tabellen, der Abschluss bringt 3,3 Prozent mehr Gehalt und auch Zulagen sowie Vergütungen steigen um 3,3 Prozent. Wichtig ist: Bis Ende Juni 2026 gelten noch die bisherigen Werte, ab Juli zählt die neue Tabelle.

GÖD-Gehaltstabellen 2026 verständlich einordnen

Die Gehaltstabellen der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst betreffen nicht nur klassische Verwaltungsjobs. Sie sind auch für viele Suchanfragen rund um Lehrer-Gehalt, Polizei-Gehalt, Beamtengehälter, Vertragsbedienstete, Pflege im öffentlichen Dienst, Exekutive, Militär, Richter:innen und Post-Bereiche relevant. Wer nur nach einem einzelnen Monatsbetrag sucht, übersieht allerdings oft die entscheidenden Details: Schema, Verwendungsgruppe, Entlohnungsgruppe, Gehaltsstufe, Besoldungsdienstalter, Zulagen und Beschäftigungsausmaß können das tatsächliche Brutto deutlich verändern.

Für Leser:innen, die gezielt einzelne Berufsbilder vergleichen möchten, lohnt sich zusätzlich der Blick auf das Lehrer-Gehalt in Österreich, das Polizist:innen-Gehalt in Österreich und die Übersicht zu Beamtengehältern in Österreich. Diese Beiträge helfen, die allgemeine GÖD-Tabelle mit konkreten Berufsbildern besser zu verbinden.

FrageKurze Antwort für 2026
Ab wann gilt die GÖD Gehaltstabelle 2026?Die von der GÖD veröffentlichen Gehaltstabellen 2026 gelten ab 1. Juli 2026.
Wie hoch ist die Erhöhung 2026?Ab 1. Juli 2026 steigen die Gehälter um 3,3 Prozent. Zulagen und Vergütungen steigen ebenfalls um 3,3 Prozent.
Gilt das für alle öffentlich Bediensteten gleich?Nein. Die Erhöhung ist allgemein relevant, die konkrete Höhe hängt aber vom Schema, der Gruppe, Stufe und möglichen Zulagen ab.
Welche Gruppen sind besonders betroffen?Verwaltung, Vertragsbedienstete, Lehrer:innen, Exekutive, militärischer Dienst, Richter:innen, Pflegebereiche und weitere öffentlich-rechtliche oder vertragsrechtliche Gruppen.
Was passiert 2027 und 2028?Für 2027 und 2028 sind weitere sozial gestaffelte Schritte vorgesehen. Diese wirken nicht für alle Gehaltshöhen gleich stark.
Ist die GÖD-Tabelle eine Netto-Tabelle?Nein. Die Tabellen zeigen in der Regel Brutto-Werte. Netto hängt von Steuer, Sozialversicherung, Zulagen, Pendeln, Familienbonus und persönlichen Faktoren ab.

Was sich ab Juli 2026 konkret ändert

Der wichtigste Punkt für die Aktualisierung: Die GÖD-Tabelle 2026 ist nicht einfach eine ganzjährige Tabelle ab Jänner, sondern wird laut GÖD ab 1. Juli 2026 wirksam. Das ist für Suchende besonders wichtig, weil viele Gehaltsfragen im ersten Halbjahr 2026 noch mit den alten Beträgen beantwortet werden müssen. Erst für Bezüge ab Juli ist die neue Gehaltstabelle der richtige Bezugspunkt.

Die Erhöhung von 3,3 Prozent betrifft die Gehälter. Zusätzlich nennt die GÖD auch Zulagen und Vergütungen mit einer Erhöhung um 3,3 Prozent. In der Praxis ist das wichtig, weil viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst nicht nur ein Grundgehalt erhalten. Gerade im Exekutivdienst, in Pflegebereichen, bei bestimmten Funktionen, bei Nacht-, Erschwernis-, Gefahren- oder Funktionszulagen kann sich die Gesamtbetrachtung vom reinen Tabellenwert unterscheiden.

Warum die GÖD-Tabelle nicht für alle gleich einfach lesbar ist

Viele Nutzer:innen suchen nach einer einzigen Zahl: „Was verdient man im öffentlichen Dienst?“ Genau diese Frage lässt sich aber nur mit Einschränkung beantworten. Der öffentliche Dienst besteht aus mehreren Besoldungs- und Entlohnungssystemen. Das Bundesportal zum öffentlichen Dienst verweist darauf, dass die Besoldung im Bundesdienst gesetzlich geregelt ist, vor allem über das Gehaltsgesetz 1956 für Beamtinnen und Beamte und das Vertragsbedienstetengesetz 1948 für Vertragsbedienstete.

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Die GÖD fasst die Tabellen für mehrere Bereiche zusammen. Dazu zählen unter anderem die allgemeine Verwaltung, der militärische Dienst, der Exekutivdienst, Vertragsbedienstete, Lehrer:innen, Richter:innen, ADV-Sonderverträge und Post-Bereiche. Wer seinen eigenen Betrag finden möchte, muss also zuerst wissen, in welchem Schema und in welcher Gruppe er oder sie eingereiht ist.

Die wichtigsten Berufsgruppen in der Übersicht

BereichWorauf Leser:innen achten sollten
Allgemeine VerwaltungEntscheidend sind Verwendungsgruppe, Funktionsgruppe, Gehaltsstufe und mögliche Funktionszulagen.
VertragsbediensteteWichtig sind Entlohnungsgruppe, Entlohnungsstufe, Beschäftigungsausmaß und das jeweilige Schema.
Lehrer:innenDas pD-Schema, Dienstalter, Schulform, Zulagen und Teilzeit machen große Unterschiede.
Exekutivdienst / PolizeiNeben der Grundtabelle sind Ausbildung, Dienstgrad, Zulagen, Nachtdienste und Sonderverwendungen relevant.
Militärischer DienstVerwendungsgruppe, Laufbahn, Funktion und Zulagen entscheiden über die konkrete Höhe.
Pflege im öffentlichen DienstSchema, Nachtdienste, Zulagen, Dienstgeber und Bundes- oder Landesbereich können den Monatsbezug stark beeinflussen.
Richter:innen und Staatsanwält:innenHier gelten eigene gesetzliche Regelungen und Laufbahnstufen.
Post-BereicheJe nach Dienstverhältnis und Zuordnung können Sonderregeln relevant sein.

GÖD Gehaltstabelle 2026 und Lehrer-Gehalt

Lehrer:innen gehören zu den meistgesuchten Gruppen im Zusammenhang mit der GÖD Gehaltstabelle. Besonders häufig geht es um Einstiegsgehälter, das pD-Schema, Quereinstieg, Teilzeit, Volksschule, AHS, BMHS und die Frage, was nach Abzug von Steuern und Sozialversicherung netto übrig bleibt. Für diese Berufsgruppe ist die reine GÖD-Tabelle nur der erste Schritt. Schulform, Beschäftigungsausmaß, Dienstalter, Zulagen und Sonderaufgaben verändern die tatsächliche Einordnung deutlich.

Wer speziell im Bildungsbereich vergleichen möchte, findet im Beitrag zum Lehrer-Gehalt in Österreich eine stärkere Einordnung nach Schulformen, Berufseinstieg, pD-Schema und typischen Fragen von Junglehrer:innen sowie Quereinsteiger:innen.

GÖD Gehaltstabelle 2026 und Polizei-Gehalt

Auch beim Polizei-Gehalt ist die Tabelle nur ein Teil der Wahrheit. Neben der Einstufung zählen Ausbildung, Laufbahn, Dienstgrad, Schichtdienste, Nachtdienste, Gefahren- oder Erschwernisbezüge und mögliche Sonderverwendungen. Gerade deshalb suchen viele nicht nur nach der GÖD-Tabelle, sondern nach einem realistischen Monatsgehalt für Polizeischüler:innen, Inspektor:innen oder erfahrene Beamt:innen.

Für eine berufsspezifische Einordnung ist der Branchenblatt-Ratgeber zum Polizist:innen-Gehalt in Österreich sinnvoll, weil dort Ausbildung, Zulagen, Schichtdienst und Laufbahn stärker in den Mittelpunkt rücken.

Beamte, Vertragsbedienstete und der Unterschied in der Praxis

Der Begriff „öffentlicher Dienst“ wird im Alltag oft sehr breit verwendet. Rechtlich und finanziell macht es aber einen Unterschied, ob jemand Beamtin oder Beamter ist, als Vertragsbedienstete:r arbeitet oder in einem speziellen Berufsbereich mit eigenen Regelungen tätig ist. Für Beamt:innen ist das Gehaltsgesetz zentral, für Vertragsbedienstete das Vertragsbedienstetengesetz. In beiden Fällen gibt es Tabellenlogiken, aber nicht immer dieselben Begriffe, Gruppen und Laufbahnen.

Für Suchende ist deshalb die erste Frage nicht „Wie hoch ist die GÖD-Tabelle?“, sondern: In welchem Dienstverhältnis und in welchem Schema bin ich eingereiht? Erst danach lässt sich die passende Gehaltstabelle richtig lesen.

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Öffentlicher Dienst im Vergleich zu Kollektivverträgen

Die GÖD-Gehaltstabellen unterscheiden sich deutlich von klassischen Kollektivverträgen in der Privatwirtschaft. Während etwa der KV Handel 2026 in Österreich über kollektivvertragliche Beschäftigungsgruppen im Handel gelesen wird, ist die Besoldung im Bundesdienst gesetzlich geprägt. Auch Branchen mit starkem Fachkräftemangel, etwa Elektrotechnik, IT oder Pflege, funktionieren anders als die klassische GÖD-Logik.

Für Berufseinsteiger:innen und Wechselwillige ist ein Vergleich trotzdem sinnvoll. Wer etwa Verwaltung, Handel, Pflege, Polizei, Schule oder Technik als Karriereweg prüft, sollte nicht nur auf das Einstiegsgehalt schauen. Arbeitsplatzsicherheit, Vorrückungen, Zulagen, Wochenarbeitszeit, Planbarkeit, Pension, Verantwortung und regionale Jobchancen sind mindestens genauso relevant. Ergänzend können Beiträge zu gut bezahlten Berufen ohne Studium, zum Elektrotechniker-Gehalt in Österreich oder zum Ärzte-Gehalt in Österreich helfen, öffentliche und private Karrierewege besser zu vergleichen.

Was beim Netto-Gehalt häufig falsch eingeschätzt wird

Die GÖD-Tabellen sind vor allem eine Brutto-Orientierung. Daraus direkt ein Netto-Gehalt abzuleiten, führt oft zu Missverständnissen. Das tatsächliche Netto hängt von mehreren Faktoren ab: Sozialversicherung, Lohnsteuer, Pendlerpauschale, Familienbonus, Alleinverdiener- oder Alleinerzieherabsetzbetrag, Zulagen, Sonderzahlungen, Beschäftigungsausmaß und persönlichen Umständen.

Auch Teilzeit wird oft zu grob gerechnet. Wer 20 oder 30 Stunden arbeitet, bekommt nicht einfach „gefühlte Hälfte“ oder „drei Viertel“ eines Vollzeit-Netto. Wegen Steuerprogression, Sozialversicherung und möglichen Zulagen kann das Verhältnis anders wirken. Besonders bei Lehrer:innen, Pflegeberufen und Exekutivdienst sind solche Details für die reale Einschätzung wichtig.

Welche Branchen direkt und indirekt profitieren

Direkt betroffen sind vor allem Bundesdienst, öffentliche Verwaltung, Schulen, Exekutive, Justiz, Bundesheer, Pflege- und Gesundheitsbereiche im öffentlichen Dienst sowie öffentlich geprägte Dienstleistungsstrukturen. Für diese Bereiche ist die Tabelle nicht nur eine Gehaltsinformation, sondern auch ein Signal für Personalplanung, Budgetierung und Arbeitgeberattraktivität.

Indirekt profitieren können Bildungsanbieter, Karriereberatungen, Steuerberatung, Lohnverrechnung, Personalabteilungen, Recruiting-Plattformen, Gewerkschaften, Kammern, Jobportale und Medien, die Gehaltsinformationen aufbereiten. Auch private Arbeitgeber beobachten solche Abschlüsse, weil sie im Wettbewerb um Personal mit dem öffentlichen Dienst stehen. Das betrifft besonders Branchen mit Fachkräftemangel, etwa Pflege, IT, Technik, Bildung und Sicherheit.

Benachteiligt fühlen können sich Beschäftigte in Branchen, deren Kollektivvertragsabschlüsse niedriger ausfallen, oder Arbeitnehmer:innen mit hoher Inflationserfahrung und stark steigenden Lebenshaltungskosten. Auch für öffentliche Arbeitgeber bleibt die Herausforderung groß: Höhere Personalkosten müssen in Budgets abgebildet werden, während gleichzeitig der Bedarf an Personal in Bildung, Pflege, Verwaltung und Sicherheit hoch bleibt.

Wer beraten kann

Für konkrete Fragen zur eigenen Einstufung sind die eigene Personalstelle, Dienstbehörde, Personalvertretung oder Gewerkschaft die erste Anlaufstelle. Bei Rechtsfragen können Gewerkschaften, Arbeiterkammer, spezialisierte Arbeitsrechtsberatung oder Personalabteilungen unterstützen. Wichtig ist, bei jeder Auskunft die eigene Gruppe, Stufe, das Beschäftigungsausmaß, Zulagen und den konkreten Dienstgeber mitzudenken.

Wer im Pflegebereich arbeitet, sollte zusätzlich unterscheiden, ob es um öffentlichen Dienst, Landesdienst, Spitalsträger, private Pflegeeinrichtung oder Kollektivvertrag geht. Der Beitrag zum DGKP-Gehalt in Österreich kann helfen, Pflegegehälter außerhalb einer reinen GÖD-Tabellenlogik einzuordnen.

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Typische Fehler beim Lesen der GÖD Gehaltstabelle

  • Falsches Datum: Für 2026 ist der Stichtag 1. Juli besonders wichtig. Wer Werte für Jänner bis Juni sucht, darf die Juli-Tabelle nicht unkritisch verwenden.
  • Falsches Schema: Verwaltung, Vertragsbedienstete, Lehrer:innen, Exekutive und Pflege können nach unterschiedlichen Tabellenlogiken gelesen werden.
  • Brutto mit Netto verwechselt: Die Tabelle ersetzt keinen Netto-Rechner und keine individuelle Lohnabrechnung.
  • Zulagen vergessen: Funktionszulagen, Erschwerniszulagen, Nachtdienste oder besondere Vergütungen können die Gesamtbezüge verändern.
  • Teilzeit zu einfach gerechnet: Teilzeit wirkt sich nicht immer so aus, wie man es aus dem Brutto-Bauchgefühl ableiten würde.
  • Berufsbilder vermischt: Ein Verwaltungsjob, eine Polizeilaufbahn und eine Lehrtätigkeit sind nicht über eine einzige Tabellenzeile vergleichbar.

So findest du die passende Zeile in der Tabelle

  1. Dienstverhältnis klären: Beamt:in, Vertragsbedienstete:r, Lehrer:in, Exekutivdienst, militärischer Dienst oder anderer Bereich?
  2. Schema und Gruppe prüfen: Entscheidend sind Verwendungsgruppe, Entlohnungsgruppe oder das jeweilige Sondermodell.
  3. Stufe bestimmen: Gehaltsstufe oder Entlohnungsstufe hängen unter anderem von anrechenbaren Zeiten und Vorrückungen ab.
  4. Zulagen ergänzen: Reine Tabellenwerte zeigen nicht immer den gesamten Monatsbezug.
  5. Beschäftigungsausmaß berücksichtigen: Teilzeit, Karenz, Sabbatical oder andere Modelle verändern den Auszahlungsbetrag.
  6. Netto separat betrachten: Für Netto-Fragen sind persönliche Steuer- und Sozialversicherungsfaktoren entscheidend.

Häufige Fragen zur GÖD Gehaltstabelle 2026

Ab wann gilt die GÖD Gehaltstabelle 2026?

Die von der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst veröffentlichten Gehaltstabellen 2026 gelten ab 1. Juli 2026. Für die Monate davor müssen die bis dahin gültigen Werte herangezogen werden.

Wie hoch ist die Gehaltserhöhung im öffentlichen Dienst 2026?

Ab 1. Juli 2026 steigen die Gehälter laut GÖD um 3,3 Prozent. Auch Zulagen und Vergütungen werden mit 3,3 Prozent genannt. Die konkrete Auswirkung hängt von Schema, Gruppe, Stufe und möglichen Zulagen ab.

Gilt die GÖD Gehaltstabelle auch für Lehrer:innen?

Ja, Lehrer:innen werden in den GÖD-Tabellen als eigener Bereich geführt. Für die konkrete Einordnung sind aber Schema, Schulform, Dienstalter, Beschäftigungsausmaß und mögliche Zulagen wichtig.

Ist die GÖD Gehaltstabelle brutto oder netto?

Die Gehaltstabellen sind grundsätzlich als Brutto-Orientierung zu verstehen. Das Netto-Gehalt hängt von Sozialversicherung, Lohnsteuer, persönlichen Absetzbeträgen, Zulagen, Sonderzahlungen und weiteren Faktoren ab.

Was ist der Unterschied zwischen Beamten und Vertragsbediensteten?

Beamtinnen und Beamte sowie Vertragsbedienstete haben unterschiedliche rechtliche Grundlagen und Tabellenlogiken. Für Beamt:innen ist vor allem das Gehaltsgesetz relevant, für Vertragsbedienstete das Vertragsbedienstetengesetz.

Warum finde ich mein genaues Gehalt nicht sofort in der Tabelle?

Oft fehlen beim schnellen Blick wichtige Angaben: Verwendungsgruppe, Entlohnungsgruppe, Stufe, Dienstalter, Beschäftigungsausmaß, Zulagen und Sonderregelungen. Ohne diese Informationen ist nur eine grobe Orientierung möglich.

Was bedeutet die Erhöhung für 2027 und 2028?

Die GÖD nennt für 2027 und 2028 weitere sozial gestaffelte Schritte. Diese sind nicht für alle Einkommenshöhen gleich, sondern wirken je nach Gehaltsbereich unterschiedlich. Für aktuelle Einzelbeträge sollte immer die jeweils gültige Tabelle geprüft werden.

Welche Berufe sollte man zusätzlich zur GÖD-Tabelle vergleichen?

Sinnvoll ist ein Vergleich mit berufsspezifischen Gehaltsinformationen, etwa für Lehrer:innen, Polizei, Pflege, Verwaltung, Technik, Ärzt:innen oder Handel. Dadurch wird klarer, ob ein Tabellenwert nur ein Einstieg, ein typischer Monatsbezug oder ein Sonderfall ist.

Quellen und weiterführende Informationen

  • Gewerkschaft Öffentlicher Dienst – Gehaltstabellen 2026: Die GÖD veröffentlicht die Gehaltstabellen 2026 mit Gültigkeit ab 1. Juli 2026 und listet die wichtigsten Bereiche wie Verwaltung, Exekutivdienst, Vertragsbedienstete, Lehrer:innen, Richter:innen und Post. GÖD Gehaltstabellen 2026
  • Gewerkschaft Öffentlicher Dienst – Gehaltsverhandlungen 2026, 2027 und 2028: Diese Seite erklärt den Dreijahresabschluss, die Erhöhung um 3,3 Prozent ab 1. Juli 2026 sowie die weiteren sozial gestaffelten Schritte für 2027 und 2028. GÖD Informationen zu den Gehaltsverhandlungen
  • Öffentlicher Dienst Österreich – Besoldung im Bundesdienst: Das Bundesportal ordnet die Besoldung im Bundesdienst rechtlich ein und verweist auf die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen und Berufsgruppen. Basisinformationen zur Besoldung im Bundesdienst
  • Rechtsinformationssystem des Bundes – Gehaltsgesetz 1956: Das RIS stellt die geltende Fassung des Gehaltsgesetzes bereit, das für Beamtinnen und Beamte eine zentrale Grundlage der Besoldung bildet. Gehaltsgesetz 1956 im RIS
  • Rechtsinformationssystem des Bundes – Vertragsbedienstetengesetz 1948: Das Vertragsbedienstetengesetz ist für viele Vertragsbedienstete im öffentlichen Dienst zentral und ergänzt die Einordnung der GÖD-Tabellen. Vertragsbedienstetengesetz 1948 im RIS

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