Was konnte man vom 34. RealTalk in Graz als Besucher mitnehmen?

RealTalk Graz - Ohilipp Puregger
RealTalk Graz: Was erwartet das Publikum?

RealTalk Graz ist ein Keyspeaker-Format, welches von Philipp Puregger und Georg Merkscha bereits vor über 8 Jahren ins Leben gerufen wurde. Das Format ist im Kern simpel: Drei Keynotspeaker dürfen für 15 Minuten ihre Erkenntnisse mit dem Publikum teilen. In Kombination mit dem anschließenden Q&A können brennende Fragen, die aufgrund der Keynote entstanden sind, gestellt werden. Meist auf 3-5 Stück begrenzt. Wichtig dabei: Es ist keine Verkaufsveranstaltung, sondern Philipp Puregger legt den Schwerpunkt auf tatsächlichen Mehrwert, aus dem dann alles andere entstehen kann.

Am 29.04. erfolgte die 34. Auflage des Events im Grazer Orpheum statt. Was die über 350 Besucher:innen dort erleben konnten, wer die drei Speaker waren und welche Neuerungen es gab, erfahren Sie in diesem Artikel.

Beeindruckende Kulisse mit motivierten Menschen

Was auffällt, bevor man die Kulisse betritt, ist die besondere Form der Energie. Philipp Puregger – mittlerweile alleiniger CEO – hat es geschafft, ein motiviertes Team und eine Community im Großraum Graz zusammenzustellen. Auch Kärnten ist mittlerweile ein Fixpunkt im Lineup von RealTalk.

Das Orpheum war mit über 350 Besuchern prall gefüllt. Und das Publikum durfte sich auf drei Sprecher freuen, die ihre verdichteten Erkenntnisse innerhalb von jeweils 15 Minuten mitteilten. Erstmals gab es Live-Musik, die den Abend musikalisch anreicherte und Philipp Puregger bei der Moderation begleitete. Dieser war sichtlich angetan und begeistert, dass es ihm gelang, endlich mit Live-Musik unterstützt zu werden. Der Moderator und Co-Founder führte gewohnt sympathisch durch den Abend und ließ keine Langeweile aufkommen. Man muss wirklich feststellen, dass seine unbekümmerte und lockere Art ansteckend ist und dies vermutlich der Grund dafür ist, dass er solch eine große Community aufbauen konnte, denn es ist heutzutage keinesfalls selbstverständlich, so große Massen zu einem „Edutainment-Event“ zu bewegen.

Steff Kotter und Band führten musikalisch durch den Abend

Erster Akt: Peter Hackmair – Ex-Fußballer mit neuem Purpose

Als erstes durfte der Ex-Bundesliga-Profi ans Mikrofon und von seiner Geschichte erzählen. Was besonders hängen blieb, war seine aktive Entscheidung als 25 Jähriger Profi sich als Fußballer zurückzuziehen. Kein einfacher Schritt, denn immerhin war er Junioren-Vizeweltmeister 2007 und hatte bereits mit 24 über 120 Bundesligaspiele in den Beinen.

Das anschließende emotionale Loch, in welches er fiel, füllte er mit einer 15-monatigen Weltreise mit seiner Frau. Dort stellte er sich existenziellen Fragen der Sinnhaftigkeit und des Selbstwerts. Jemand, der sich seit Kindheit an über Leistung, Erfolge und Sport definierte, wird plötzlich aus diesem Hamsterrad herausgerissen und sucht neue Möglichkeiten, sich zu verwirklichen.

Heute ist Peter Hackmair erfolgreicher Coach, dreifacher Vater und begleitet Menschen genau auf diesem Weg, den er selbst auch gegangen ist. In wenigen Tagen erscheint sein neues Buch, welches er über Jahre hinweg entwickelte: „Deine zweite Halbzeit – Vom Erfolg zum Impact“ im StoryOne-Verlag.

Zweiter Akt: Unternehmerin Julia Watzinger mit ihrem „Too much“-Konzept

Als zweites betrat die erfolgreiche Unternehmerin Julia Watzinger die Bühne des Orpheums. Sie ist eine erfolgreiche Multi-Millionen-Unternehmerin, die auch schon in der Fernsehsendung „2 Minuten – 2 Millionen“ pitchen durfte. Auch sie teilte „intime“ Geheimnisse, etwas, dass sie immer wieder gemaßregelt wurde, weil sie zu energetisch, zu impulsiv und zu kreativ sei.

Heute arbeitet sie als Mentorin und Coach mit Frauen, die sich selbst, mit allen Ecken und Kanten akzeptieren möchten und dadurch neue Ressourcenquellen erschließen können. Sie nennt diese Quelle „Too Much“ und verrät den Zuhörern, wie sie aus ihrer eigenen Energie mehr herausholen können.

Peter Hackmair über Sinn ohne Job

Dritter Akt: Ex-Profi-Skifahrer Mathias Berthold über Systeme und Disziplin

Mit besonderen Lorbeeren wurde Mathias Berthold von Philipp Puregger angekündigt. Bereits mehrere Personen hätten den Ex-Ski-Rennläufer als optimalen Speaker für RealTalk empfohlen. Und tatsächlich: Die Vita und die Kundenliste des heutigen Coaches lesen sich mehr als beeindruckend. Etliche Medaillen und Meisterschaften in unterschiedlichen Disziplinen sind Ausdruck des Funktionierens seines Coachings.

Berthold erzählte ein paar Eindrücke und Erkenntnisse aus seinem Leben. Etwa, dass er sich immer auf andere verließ und er es genau deshalb nicht ganz an die Spitze – Weltmeister im Slalom – schaffte. Erst mit der Etablierung eines eigenen Systems konnte er diesen Erfolg erzielen. Heute begleitet er über 28 Athleten regelmäßig dabei, ein eigenes System zu etablieren, welches außergewöhnliche Leistungen erst ermöglicht.

Für wen eignet sich RealTalk?

Das Event eignet sich für alle, die sich mit guter Laune anstecken und motivieren möchten. Wer neue Impulse, neue Sichtweisen und neue Menschen kennenlernen möchte, für den ist RealTalk der geeignete Ort für mehr Inspiration. Besonders spannend ist, dass die Speaker nicht abgeschirmt und unantastbar hinter der Bühne verschwinden, sondern man sie in Pausen in den Gängen und an der Bar treffen kann, um einen kurzen, unkomplizierten Plausch zu führen.

Die nächsten Events sind von Philipp Puregger auch bereits verlautbart worden. Damit ist klar, dass er im April des nächsten Jahres zum zweiten Mal den Congress in Graz mit einer Tagesveranstaltung füllen möchte. Dazu hat er ein herausragendes Lineup zusammengestellt: der Unternehmensberater und Gründer Philipp Maderthaner, sowie der Fitness-Influencer Sascha Huber haben bereits für den 3. April 2027 zugesagt. Ein weiterer „Star-Gast“ wird mir großer Wahrscheinlichkeit erwartet.

Der nächste reguläre Termin in Graz findet am 16.09. im Dom im Berg statt. Tickets gibt es hier:

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