Gläuberversammlung bei Domaines Kilger: 81,5 Millionen Schulden – was bleibt – Betriebe

Symbolbild - ( KI Erstellung ) - Auswirkungen auf die Region, Wein -Wirtschaft und Beteiligungen beachten - Update nach Gläuberversammlung - NEWS
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Die Lage rund um Domaines Kilger hat sich in den vergangenen Tagen deutlich verdichtet: Nach der ersten Gläubigerversammlung stehen aktuell 81,5 Millionen Euro Passiva rund 68,6 Millionen Euro Aktiva gegenüber. Gleichzeitig ist klar, dass diese Aktiva noch nicht endgültig belastbar sind, weil ein großer Teil aus Liegenschaften besteht, deren tatsächlicher Verwertungswert erst geprüft werden muss.

Die Hauptgesellschaft in Gamlitz ist seit Anfang März geschlossen, eine weitere Gesellschaft der Struktur ist seit 10. März ebenfalls insolvent. Während einige Kernbetriebe laut aktueller Planung weitergeführt werden sollen, ist die Lage bei der Ratschen im Südburgenland deutlich kritischer geworden.

Damit ist aus dem einst breit aufgestellten Kilger-Geflecht rund um Wein, Hotellerie, Gastronomie, Beteiligungen und Marken kein geschlossenes Genuss-Imperium mehr, sondern ein komplizierter Insolvenzfall mit mehreren Ebenen. Was derzeit bleibt, sind vor allem einzelne Standorte und Marken, für die noch eine Zukunftslösung gesucht wird. Gleichzeitig wächst der Druck auf jene Betriebe, die wirtschaftlich oder rechtlich eng an die insolvente Struktur gekoppelt sind.

Stand der Recherche für diesen Beitrag ist der 13. März 2026. Berücksichtigt wurden offizielle Insolvenzinfos, aktuelle Berichte aus der Steiermark und dem Burgenland sowie die derzeit sichtbare Außenkommunikation einzelner Betriebe.

Was jetzt feststeht

Im Zentrum steht die Domaines Kilger GmbH & Co KG mit Sitz in Gamlitz. Über sie wurde am 23. Februar 2026 ein Konkursverfahren eröffnet. Laut AKV wurde das Verfahren auf Gläubigerantrag eröffnet. Die Gesellschaft war unter anderem in der Erzeugung und dem Vertrieb hochwertiger Lebensmittel, im Wein- und Spirituosenhandel, in Beteiligungen sowie in der Vermietung tätig.

Übersicht – Betriebe und Stand

FaktAktueller StandWarum das wichtig ist
HauptverfahrenKonkurs über die Domaines Kilger GmbH & Co KG seit 23.02.2026Das ist das zentrale Verfahren, an dem viele Beteiligungen mittelbar hängen.
GläubigerversammlungErste Gläubigerversammlung am 12.03.2026Dort wurden erstmals die derzeit bekannten Summen öffentlich greifbar.
PassivaRund 81,5 Mio. EuroDie Verbindlichkeiten sind deutlich höher als in vielen ersten Spekulationen vermutet.
AktivaRund 68,6 Mio. EuroDieser Wert gilt als vorläufig, weil die Liegenschaften noch genau bewertet werden müssen.
BankverbindlichkeitenÜber 40 Mio. Euro dürften relativ fix seinDas ist einer der härtesten Blöcke auf der Schuldenseite.
Interne ForderungenRund 34 Mio. Euro sollen konzerninterne Forderungen seinGerade diese Positionen müssen in einem Firmengeflecht besonders gründlich geprüft werden.
Schließung GamlitzHauptbetrieb Anfang März behördlich geschlossenDie operative Zentrale ist damit nicht mehr normal im Geschäft.
Direkt betroffene Beschäftigte32 Mitarbeiterinnen und MitarbeiterDas betrifft die Hauptgesellschaft unmittelbar.
FolgeinsolvenzDomaines Kilger GmbH in Wies seit 10.03.2026 im KonkursDie Krise greift damit auf eine weitere zentrale Gesellschaft über.
Nächster wichtiger TerminBerichts- und Prüfungstagsatzung am 23.04.2026Dann wird die Lage nochmals konkreter und belastbarer werden.

Besonders wichtig ist derzeit ein Punkt: Die Summe der Aktiva klingt auf dem Papier hoch, ist aber kein verlässlicher Sicherheitsanker. Ein großer Teil entfällt auf Liegenschaften in der Südsteiermark, im Burgenland und teils darüber hinaus. Erst wenn klar ist, was diese Immobilien tatsächlich erlösen könnten und ob sich überhaupt Käufer finden, zeigt sich, wie viel Substanz im Verfahren wirklich vorhanden ist.

Parallel dazu wächst die Wahrscheinlichkeit, dass die bisherige Domaines-Kilger-Struktur nicht als Ganzes bestehen bleibt. Vielmehr spricht derzeit fast alles dafür, dass einzelne Betriebe, Marken oder Liegenschaften getrennt bewertet, weitergeführt, verkauft oder in neue Eigentümerstrukturen überführt werden.

Wie die Kilger-Pleite die einzelnen Betriebe trifft

Die Hauptgesellschaft in Gamlitz

Die Domaines Kilger GmbH & Co KG in Gamlitz ist der Ausgangspunkt der aktuellen Großpleite. Diese Gesellschaft wurde geschlossen, und genau hier sind die 32 direkt betroffenen Beschäftigten angesiedelt. Sie war nicht nur selbst operativ tätig, sondern hielt auch zahlreiche Beteiligungen. Genau deshalb reicht die Krise weit über einen einzelnen Standort hinaus.

Für die Region ist das ein harter Einschnitt, weil Gamlitz über Jahre als Herzstück der Gruppe galt. Dort lagen nicht nur Verwaltung und zentrale Struktur, sondern auch das große weinwirtschaftliche und touristische Narrativ, mit dem Hans Kilger in der Südsteiermark auftrat.

Weingut und Schloss Gamlitz

Das Weingut gehört nach aktuellem Stand zu jenen Teilen, die ausdrücklich weitergeführt werden sollen. Dasselbe gilt für Schloss Gamlitz. Beide stehen in den derzeit öffentlich kommunizierten Erhaltungsplänen ganz oben. Dazu passt, dass Schloss Gamlitz auf seiner Website aktuell reguläre Öffnungszeiten, Reservierungen, Veranstaltungen und Frühlingsangebote kommuniziert.

Das ist ein wichtiges Signal nach außen: Es bedeutet nicht, dass wirtschaftlich schon alles gesichert wäre. Es zeigt aber, dass Schloss Gamlitz im Moment nicht im völligen Stillstand ist, sondern weiterhin als operativer Standort präsentiert wird. Gerade für Gäste, Eventkundschaft und Reservierungen ist diese Außenwirkung entscheidend.

Jaglhof

Auch der Jaglhof gehört laut aktueller Kilger-Kommunikation zu den Betrieben, die fortgeführt werden sollen. Nach außen wirkt der Standort weiterhin aktiv: Die Website ist online, Buchungs- und Anfragefunktionen sind verfügbar, Zimmer, Kulinarik und Veranstaltungen werden weiterhin beworben.

Nach heutigem Stand ist der Jaglhof damit eher ein Beispiel für einen Betrieb, der innerhalb des Kilger-Netzwerks als weiterführungsfähig angesehen wird. Ob daraus eine dauerhafte Rettung wird, hängt aber davon ab, ob Finanzierung, Gesellschaftsstruktur und Masseverwaltung eine tragfähige Lösung finden.

Stupperhof

Der Stupperhof ist ebenfalls Teil der aktuellen Fortführungsliste. Die Website weist derzeit auf eine Winterpause bis 31. März 2026 hin. Gleichzeitig werden Jobs mit Arbeitsbeginn im März 2026 ausgeschrieben. Auch das ist ein Hinweis darauf, dass der Standort zumindest nach außen nicht als endgültig eingestellt kommuniziert wird.

Für die Einordnung ist das wichtig: Der Stupperhof wirkt derzeit eher wie ein Betrieb in saisonaler Übergangsphase als wie ein bereits aufgegebener Standort. Trotzdem bleibt offen, in welcher rechtlichen und wirtschaftlichen Struktur der Betrieb mittel- bis langfristig laufen kann.

Peterquelle

Die Peterquelle wird ebenfalls unter jenen Einheiten genannt, die weitergeführt werden sollen. Anders als bei klassischen Gastro- und Hotelbetrieben ist hier relevant, dass die Marke und der Betrieb weiterhin sichtbar aktiv auftreten. Auf der Website sind Kontakt- und Bürozeiten für 2026 ausgewiesen.

Das spricht dafür, dass die Peterquelle derzeit operativ am ehesten zu den stabileren Bausteinen im Kilger-Geflecht zählt. Gerade weil es sich um eine bekannte Regionalmarke handelt, könnte sie auch im Fall größerer Umstrukturierungen vergleichsweise gute Chancen auf Fortführung oder geordneten Eigentümerübergang haben.

Ratschen und Wohnothek in Deutsch Schützen

Bei der Ratschen ist die Lage inzwischen deutlich schlechter als noch kurz nach der ersten Konkursmeldung. Zunächst war nur offen, ob und wie stark der Leitbetrieb im Südburgenland miterfasst wird. Inzwischen ist klar: Das Restaurant Ratschen mit angeschlossener Wohnothek bleibt vorerst geschlossen, und laut aktuellem ORF-Bericht deutet alles darauf hin, dass auch die Betriebsgesellschaft mitgerissen werden könnte.

Der entscheidende Punkt ist die Struktur: Die Betriebsgesellschaft ist derzeit zwar noch nicht selbst insolvent, doch ohne Liegenschaft gibt es keinen Fortbestand. Genau diese Liegenschaft ist Teil der Kilger-Konkursmasse. Zusätzlich wäre für einen Weiterbetrieb frisches Geld nötig, das aktuell nicht in Sicht ist. Aus heutiger Sicht ist deshalb eine Nachfolgelösung über Verkauf, Versteigerung oder Einstieg neuer Investoren wahrscheinlicher als eine Rettung innerhalb des bisherigen Kilger-Konstrukts.

Bemerkenswert ist auch die aktuelle Website-Situation: Auf der Startseite wird inzwischen offen kommuniziert, dass der Betrieb geschlossen wurde. Mehrere Unterseiten sprechen aber noch von Winterpause und einem Neustart mit neuem Team ab 2026. Diese widersprüchliche Außenkommunikation zeigt gut, wie schnell sich die Lage in den letzten Tagen verschlechtert hat.

Plabutscher Schlössl und weitere Beteiligungen

Als Beteiligung im Kilger-Umfeld wurde in aktuellen Berichten unter anderem auch das Plabutscher Schlössl in Graz genannt. Anders als bei Weingut, Jaglhof, Schloss Gamlitz, Stupperhof oder Peterquelle gibt es dazu derzeit aber keine öffentlich sichtbare Fortführungszusage.

Genau daraus ergibt sich die wahrscheinlichste Einordnung: Solche Beteiligungen werden nun einzeln geprüft. Für manche kann das auf einen Verkauf hinauslaufen, für andere auf eine spätere Klärung oder auf weitere insolvenzrechtliche Schritte. Derzeit wäre es zu früh, hier von einer fixen Rettung oder fixen Schließung zu sprechen.

Was sich in den letzten Tagen und Wochen konkret verändert hat

Der wichtigste Unterschied zu den ersten Meldungen Ende Februar ist die deutlich höhere Klarheit über die Größenordnung des Falls. Damals war zunächst nur bekannt, dass das zentrale Unternehmen insolvent ist und viele Beteiligungen in der Schwebe hängen. Inzwischen liegen eine erste belastbare Schulden- und Vermögensdimension, eine geschlossene Hauptgesellschaft, eine Folgeinsolvenz und eine klar benannte Liste jener Betriebe vor, die nach Möglichkeit erhalten werden sollen.

Gleichzeitig hat sich bei der Ratschen die Lage von einer offenen Beobachtung zu einem akuten Problemfall verschoben. Auch das ist eine der wesentlichsten Entwicklungen der letzten Tage: Der Fall zeigt inzwischen nicht mehr nur abstrakte Gefahr für Beteiligungen, sondern ganz konkret, welche Standorte eher Kernbetriebe mit Zukunftschance sind und welche bereits massiv auf eine Verwertung oder Nachfolgelösung zusteuern.

Zeitleiste der wichtigsten Entwicklungen – Domaines Kilger

  1. 23. Februar 2026: Über die Domaines Kilger GmbH & Co KG in Gamlitz wird ein Konkursverfahren eröffnet. Der Antrag stammt von Gläubigerseite. Damit beginnt das zentrale Insolvenzverfahren der Gruppe.
  2. 24. bis 25. Februar 2026: Erste Regionalberichte zeigen, dass die Auswirkungen auf Tochtergesellschaften und Beteiligungen noch offen sind. Vor allem im Burgenland wird die Zukunft der Ratschen intensiv diskutiert.
  3. 3. März 2026: In Fach- und Wirtschaftsberichten werden die tiefroten Bilanzzahlen aus dem Geschäftsjahr 2024 breiter bekannt: hoher Verlust, hohe Verbindlichkeiten und negatives Eigenkapital.
  4. 5. März 2026: Die Domaines Kilger GmbH & Co KG in Gamlitz wird geschlossen. 32 Beschäftigte sind direkt betroffen. Gleichzeitig wird öffentlich kommuniziert, dass Weingut, Jaglhof, Schloss Gamlitz, Stupperhof und Peterquelle nach aktueller Planung weitergeführt werden sollen.
  5. 10. März 2026: Mit der Domaines Kilger GmbH in Wies wird eine weitere Gesellschaft aus der Struktur insolvent. Das unterstreicht, dass die Krise nicht nur die operative Hauptgesellschaft betrifft.
  6. 12. März 2026: Bei der ersten Gläubigerversammlung werden rund 81,5 Mio. Euro Passiva und 68,6 Mio. Euro Aktiva genannt. Zugleich wird klar, dass die Immobilienwerte erst genauer geprüft werden müssen.
  7. 13. März 2026: ORF Burgenland berichtet, dass die Ratschen vorerst geschlossen bleibt und ein Konkursantrag für die Betriebsgesellschaft als wahrscheinlich gilt. Private Investoren sollen bereits Interesse signalisiert haben.

Einordnung: Was von Domaines Kilger realistisch übrig bleiben könnte

Nach heutigem Stand spricht wenig dafür, dass Domaines Kilger in seiner bisherigen Größe und Struktur bestehen bleibt. Realistischer ist ein Szenario, in dem einige wenige wirtschaftlich stärkere oder markenstärkere Einheiten erhalten werden, während andere Beteiligungen verkauft, neu strukturiert oder abgewickelt werden.

Am ehesten auf einer Fortführungsschiene liegen derzeit das Weingut, Schloss Gamlitz, Jaglhof, Stupperhof und Peterquelle. Die Ratschen ist der sichtbarste Wackelkandidat. Weitere Beteiligungen dürften in den kommenden Wochen Stück für Stück bewertet werden. Der Termin am 23. April 2026 wird deshalb besonders wichtig, weil dann die Lage rund um Vermögen, Forderungen und Perspektiven deutlich schärfer konturiert sein dürfte.

Was ist eine Gläubigerversammlung?

Eine Gläubigerversammlung ist ein formeller Termin im Insolvenzverfahren, bei dem Gläubiger Informationen über den Stand des Falls bekommen und zentrale Entwicklungen sichtbar werden. Gerade bei großen Unternehmenspleiten ist sie oft der Moment, in dem erstmals belastbare Summen, offene Fragen und mögliche Richtungen der Fortführung oder Verwertung öffentlich greifbar werden.

Wie hoch sind die Schulden von Domaines Kilger aktuell wirklich?

Nach dem derzeit bekannten Stand aus der ersten Gläubigerversammlung liegen die Passiva bei rund 81,5 Millionen Euro. Dazu kommen rund 68,6 Millionen Euro Aktiva, wobei deren tatsächlicher Wert noch überprüft wird. Vor allem bei Liegenschaften ist entscheidend, was sie real am Markt bringen können und ob sich Käufer finden.

Ist die Ratschen schon insolvent?

Die Ratschen Betriebsgesellschaft ist nach aktuellem Stand noch nicht selbst insolvent. Allerdings bleibt der Betrieb vorerst geschlossen, und aus heutiger Sicht gilt ein Konkursantrag laut aktueller Berichterstattung als wahrscheinlich. Der Grund ist vor allem, dass die Liegenschaft zur Kilger-Konkursmasse gehört und ohne diese Basis ein Weiterbetrieb kaum möglich ist.

Welche Betriebe sollen derzeit weitergeführt werden?

Öffentlich genannt wurden zuletzt das Weingut, der Jaglhof, Schloss Gamlitz, der Stupperhof und die Peterquelle. Diese Liste ist wichtig, weil sie zeigt, auf welche Einheiten sich die aktuellen Rettungs- und Fortführungsbemühungen konzentrieren. Sie ist aber noch keine Garantie für eine endgültige Sanierung.

Sind Reservierungen und Veranstaltungen bei einzelnen Betrieben derzeit noch möglich?

Nach der derzeitigen öffentlichen Kommunikation sollen Reservierungen und Veranstaltungen an mehreren Kernstandorten weiterhin planmäßig laufen. Besonders Schloss Gamlitz tritt nach außen aktuell mit Öffnungszeiten, Events und Buchungsmöglichkeiten auf. Das zeigt operative Aktivität, ersetzt aber keine endgültige insolvenzrechtliche Sicherheit.

Warum sind die Aktiva von 68,6 Millionen Euro mit Vorsicht zu lesen?

Weil ein hoher Anteil dieser Aktiva aus Immobilien und Liegenschaften besteht. In einem Insolvenzfall zählt nicht nur ein Buchwert, sondern vor allem der tatsächliche erzielbare Verkaufserlös. Wenn Werte zu optimistisch angesetzt sind oder sich kein Käufer findet, kann die reale Substanz deutlich niedriger ausfallen.

Kommt es wahrscheinlich zu weiteren Verkäufen oder Folgeinsolvenzen?

Das ist nach heutigem Stand gut möglich. In den jüngsten Berichten ist bereits von drohenden Folgeinsolvenzen und von möglichen Verkäufen einzelner Beteiligungen die Rede. Je größer und verschachtelter ein Firmengeflecht ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass nicht alle Teile gemeinsam gerettet werden können.

Wann gibt es die nächsten wirklich wichtigen Entscheidungen?

Ein zentraler nächster Termin ist der 23. April 2026. An diesem Tag sind im Hauptverfahren Berichts- und Prüfungstagsatzung angesetzt. Bis dahin wird die Masseverwaltung weitere Daten prüfen, Forderungen sichten und klarer einschätzen können, welche Teile der Gruppe wirtschaftlich tragfähig sind und welche eher verkauft oder abgewickelt werden.

Quellen und Stand der Recherche – weitere Informationen

  • AKV Europa – Informationsbericht zur Domaines Kilger GmbH & Co KG. Offizielle Insolvenzinfo mit Verfahrensdaten, Eröffnungsdatum, Gläubigerversammlung, Anmeldefrist und gerichtlichen Terminen. Besonders wichtig für den gesicherten Startpunkt des Hauptverfahrens. Stand der Prüfung: 13.03.2026. URL: https://www.akv.at/insolvenz/1521600/domaines-kilger-gmbh-und-co-kg.pdf
  • ORF Steiermark – „Domaines Kilger in Gamlitz sperrt zu“ vom 05.03.2026. Zentrale Quelle für die Schließung der Hauptgesellschaft, die 32 direkt betroffenen Beschäftigten und die Einordnung mehrerer Beteiligungen in Steiermark und Burgenland. Stand der Prüfung: 13.03.2026. URL: https://steiermark.orf.at/stories/3344510/
  • ORF Steiermark – „Erste Details zu Kilger Insolvenz“ vom 12.03.2026. Tragende Quelle für die Zahlen aus der Gläubigerversammlung: 81,5 Mio. Euro Passiva, 68,6 Mio. Euro Aktiva, über 40 Mio. Euro Bankverbindlichkeiten, rund 34 Mio. Euro interne Forderungen sowie die Unsicherheit bei den Liegenschaftswerten. Stand der Prüfung: 13.03.2026. URL: https://steiermark.orf.at/stories/3345587/
  • KSV1870 – Insolvenzfall Domaines Kilger GmbH. Offizielle Insolvenzseite zur weiteren Gesellschaft der Struktur in Wies mit Eröffnung am 10.03.2026, Anmeldefrist und Tagsatzung. Wichtig, um die Folgeinsolvenz innerhalb des Kilger-Geflechts belastbar zu belegen. Stand der Prüfung: 13.03.2026. URL: https://www.ksv.at/insolvenzfaelle/domaines-kilger-gmbh-206448
  • ORF Burgenland – „Domaines Kilger insolvent – Zukunft für Ratschen ungewiss“ vom 25.02.2026. Frühere Einordnung der Ratschen-Lage direkt nach der Hauptinsolvenz. Wichtig, um die Entwicklung von der anfänglichen Unsicherheit bis zur heutigen Verschärfung nachvollziehen zu können. Stand der Prüfung: 13.03.2026. URL: https://burgenland.orf.at/stories/3343271/
  • ORF Burgenland – „Zukunft von Ratschen weiterhin in Schwebe“ vom 13.03.2026. Aktuell wichtigste Quelle zur Ratschen. Relevanz: vorerst geschlossener Betrieb, wahrscheinlicher Konkursantrag der Betriebsgesellschaft, fehlende Grundlage ohne Liegenschaft und Hinweise auf mögliches Investoreninteresse. Stand der Prüfung: 13.03.2026. URL: https://burgenland.orf.at/stories/3345670/
  • Falstaff – „Domaine Kilger ist insolvent“ vom 03.03.2026. Fachlich nützlich für die bilanziellen Vorjahreszahlen und die Einordnung des Kilger-Aufbaus in Wein, Hotellerie und Gastronomie. Stand der Prüfung: 13.03.2026. URL: https://www.falstaff.com/at/news/domaine-kilger-ist-insolvent
  • Falstaff – „Domaines Kilger strebt Erhalt von Betrieben an“ vom 05.03.2026. Relevante Quelle für die öffentlich kommunizierte Fortführungsliste mit Weingut, Jaglhof, Schloss Gamlitz, Stupperhof und Peterquelle sowie die Argumentation zum schwierigen Marktumfeld in Gastronomie und Hotellerie. Stand der Prüfung: 13.03.2026. URL: https://www.falstaff.com/at/news/domaines-kilger-strebt-erhalt-von-betrieben-an
  • Kronen Zeitung – „Investor Kilger: Weitere Insolvenzen befürchtet“ vom 12.03.2026. Ergänzende aktuelle Quelle zur Einschätzung, dass es in den nächsten Wochen zu Folgeinsolvenzen kommen und einzelne Beteiligungen verkauft werden könnten. Stand der Prüfung: 13.03.2026. URL: https://www.krone.at/4075619
  • Schloss Gamlitz – offizielle Website, Kontakt und Öffnungszeiten. Wichtig für die aktuelle Außenkommunikation des Standorts, inklusive Öffnungszeiten, Reservierungen, Vinothek und Events ab März 2026. Das belegt operative Sichtbarkeit, nicht aber automatisch wirtschaftliche Sicherheit. Stand der Prüfung: 13.03.2026. URL: https://www.schlossgamlitz.com/kontakt-oeffnungszeiten/
  • Schloss Gamlitz – offizielle News-Seite. Ergänzende Quelle, weil dort Frühlingsangebote und geplante Events 2026 kommuniziert werden. Das ist relevant für die Frage, welche Betriebe nach außen derzeit weiterlaufen. Stand der Prüfung: 13.03.2026. URL: https://www.schlossgamlitz.com/neuigkeiten/
  • Jaglhof – offizielle Website. Verwendet zur Prüfung, ob der Standort aktuell weiterhin mit Zimmern, Restaurant, Anfragen und Buchungsoptionen auftritt. Relevanz: operative Sichtbarkeit eines Betriebs, der auf der Fortführungsliste steht. Stand der Prüfung: 13.03.2026. URL: https://jaglhof.at/
  • Stupperhof – offizielle Website, Öffnungszeiten/Kontakt. Relevante Quelle für die aktuelle Winterpause bis 31.03.2026 und die weiterhin aktive Außenkommunikation des Standorts. Stand der Prüfung: 13.03.2026. URL: https://www.stupperhof.at/oeffnungszeiten-kontakt
  • Stupperhof – offizielle Jobs-Seite. Zusatzquelle, weil dort Arbeitsbeginn im März 2026 genannt wird. Das spricht für eine weitergeführte Saisonplanung nach außen. Stand der Prüfung: 13.03.2026. URL: https://www.stupperhof.at/jobs
  • Peterquelle – offizielle Website. Relevante Quelle zur operativen Sichtbarkeit der Marke mit Kontakt- und Bürozeiten 2026. Wichtig für die Einordnung, dass Peterquelle derzeit zu den öffentlich weitergetragenen Einheiten zählt. Stand der Prüfung: 13.03.2026. URL: https://www.peterquelle.at/
  • Ratschen – offizielle Website. Besonders aufschlussreich wegen der aktuellen Startseiten-Mitteilung, dass der Betrieb geschlossen wurde. Gleichzeitig zeigen Unterseiten teils noch ältere Hinweise auf Winterpause und Neustart. Gerade dieser Widerspruch ist für die aktuelle Lageeinordnung relevant. Stand der Prüfung: 13.03.2026. URL: https://www.ratschen.at/

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