Viele Geschäftsführer fragen sich: Warum bekomme ich keine Anfragen über meine Website? Wenn eine Website keine Anfragen generiert, liegt die Ursache selten im Design. Entscheidend sind Strategie, Sichtbarkeit und klare Conversion-Strukturen.
Eine Unternehmenswebsite gilt heute als zentrales Vertriebsinstrument. Dennoch zeigt die Praxis, dass ein Großteil der Seiten keine planbaren Anfragen erzeugt. Die Gründe dafür sind vielschichtig. Fehlende strategische Ausrichtung, unklare Positionierung und mangelnde Sichtbarkeit führen dazu, dass selbst technisch saubere Websites wirtschaftlich wirkungslos bleiben.
Geschäftsführer und Entscheider stehen vor einer zentralen Herausforderung: Sie investieren in Online-Marketing, erhalten jedoch keine messbaren Ergebnisse. Die Frage, wie sich Anfragen über die Website bekommen lassen, ist daher nicht operativ, sondern strategisch zu beantworten. Im folgenden Interview analysiert Darko Djurin die häufigsten Ursachen und zeigt konkrete Lösungsansätze auf.
Biografie

Darko Djurin ist SEO- und GEO-Experte sowie Inhaber der Wiener Agentur Headonis Network e.U., die er seit über zehn Jahren führt. In dieser Zeit hat er Unternehmen unterschiedlichster Größenordnungen begleitet, von regionalen Betrieben bis hin zu international tätigen Organisationen. Seine Erfahrung umfasst alle Bereiche des digitalen Marketings, von strategischer Positionierung über technische Suchmaschinenoptimierung bis hin zur Optimierung interner Marketingprozesse.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Entwicklung individueller Sichtbarkeitsstrategien, die ein hohes Maß an Feingefühl erfordern. Jedes Geschäftsmodell besitzt eigene Marktmechanismen und Wettbewerbsdynamiken. Djurin analysiert diese Faktoren systematisch und entwickelt darauf aufbauend maßgeschneiderte organische Wachstumssysteme. Dabei verbindet er klassische SEO mit GEO-Generative Engine Optimization, um Unternehmen auch in KI-gestützten Antwortsystemen strategisch sichtbar zu machen.
Er verfügt über internationale Projekterfahrung und unterstützt Unternehmen bei der Skalierung digitaler Sichtbarkeit über Ländergrenzen hinweg. Mithilfe von KI-Technologien optimiert er Content-Workflows und Analyseprozesse, um Marketingmaßnahmen effizienter und international anschlussfähig zu gestalten. Parallel dazu betreibt er acht eigene Online-Magazine. Diese dienen als unabhängige Testumgebung für neue Strategien, die unter realen Marktbedingungen validiert und anschließend in Kundenprojekte integriert werden.
Interview
Warum generieren so viele Unternehmens-Websites keine Anfragen?
Darko Djurin: Viele Websites wurden als digitale Visitenkarte konzipiert. Sie präsentieren Leistungen, ohne eine klare Nachfragearchitektur zu schaffen. Wenn eine Website keine Anfragen generiert, fehlt meist eine strategische Grundlage. Sichtbarkeit, Positionierung und Conversion greifen nicht ineinander.
Unternehmen unterschätzen zudem die Bedeutung der Suchintention. Inhalte werden aus Unternehmensperspektive formuliert, nicht aus Sicht potenzieller Kunden. Wer keine konkreten Probleme adressiert, wird weder in Suchmaschinen noch in KI-Systemen als relevante Quelle wahrgenommen. Anfragen entstehen nur, wenn Relevanz und Vertrauen systematisch aufgebaut werden.
Ist fehlender Traffic der Hauptgrund?
Darko Djurin: Nicht zwingend. In vielen Fällen ist ausreichend Traffic vorhanden, jedoch ohne qualitative Passung. Entscheidend ist, ob Besucher mit konkretem Bedarf auf die Seite gelangen. Reine Reichweite ersetzt keine strategische Zielgruppenansprache.
Eine Unternehmenswebsite muss gezielt für Suchanfragen optimiert werden, die kaufnahe Intentionen widerspiegeln. Wer ausschließlich auf allgemeine Keywords setzt, erhält Informationssuchende statt Entscheider. Die Qualität des Traffics bestimmt die Leadquote.
Welche strategischen Fehler treten besonders häufig auf?
Darko Djurin: Der häufigste Fehler ist operative Fragmentierung. Einzelmaßnahmen wie Blogartikel oder Social Media Aktivitäten ersetzen keine Gesamtstrategie. Ohne klare Themenarchitektur fehlt die digitale Autorität.
Ebenso problematisch ist eine unklare Positionierung. Wenn Unternehmen für zu viele Leistungen stehen, verwässern sie ihre Expertise. Suchmaschinen und KI-Systeme bevorzugen klar strukturierte Themenfelder. Fehlt diese Fokussierung, bleiben Anfragen aus.
Welche Rolle spielt SEO heute?
Darko Djurin: SEO bleibt zentral, hat sich jedoch verändert. Technische Optimierung allein reicht nicht mehr aus. Moderne Algorithmen bewerten Kontext, Nutzererfahrung und inhaltliche Tiefe.
Wer Anfragen über die Website bekommen möchte, muss SEO als strategisches Instrument verstehen. Themencluster, interne Verlinkung und klare Informationsarchitektur sind entscheidend. SEO ist heute eng mit Positionierung und Markenwahrnehmung verknüpft.
Wie verändert GEO die Sichtbarkeit?
Darko Djurin: Generative Engine Optimization erweitert die klassische Suchmaschinenoptimierung. KI-Systeme aggregieren Informationen aus verschiedenen Quellen und priorisieren strukturierte Inhalte.
Unternehmen müssen Inhalte so aufbereiten, dass sie als vertrauenswürdige Referenz gelten. Klare Definitionen, nachvollziehbare Argumentation und strukturierte Antworten erhöhen die Wahrscheinlichkeit, in KI-Antworten berücksichtigt zu werden.
Warum reichen gute Rankings allein nicht aus?
Darko Djurin: Rankings erzeugen Sichtbarkeit, jedoch keine automatische Conversion. Besucher prüfen Glaubwürdigkeit, Spezialisierung und Nutzenversprechen.
Fehlt eine klare Handlungsaufforderung oder eine nachvollziehbare Argumentationskette, bleiben Kontakte aus. Conversion-Optimierung ist daher integraler Bestandteil einer funktionierenden Leadstrategie.
Welche KPIs sind entscheidend?
Darko Djurin: Relevante Kennzahlen sind qualifizierte Anfragen, Conversion-Rate und Sichtbarkeit in definierten Themenfeldern. Seitenaufrufe allein besitzen geringe Aussagekraft.
Unternehmen sollten regelmäßig prüfen, ob ihre Inhalte zu konkreten Geschäftsanfragen führen. Nur so lässt sich beurteilen, ob die Website Unternehmenswebsite Leads generiert.
Wie wichtig ist internationale Ausrichtung?
Darko Djurin: Internationale Märkte erfordern differenzierte Strategien. Suchverhalten und Wettbewerb unterscheiden sich je nach Region.
Mehrsprachige Inhalte müssen kulturell angepasst und technisch sauber implementiert sein. KI-gestützte Prozesse können hier Effizienz schaffen, ersetzen jedoch keine strategische Planung.
Welche Rolle spielen eigene Testprojekte?
Darko Djurin: Eigene Publisher-Projekte bieten ein reales Testumfeld. Strategien können unter Wettbewerbsbedingungen geprüft werden.
Validierte Maßnahmen lassen sich anschließend strukturiert in Kundenprojekte übertragen. Das reduziert Risiko und erhöht Planungssicherheit.
Welche ersten Schritte empfehlen Sie Unternehmen?
Darko Djurin: Eine fundierte Analyse bildet die Grundlage. Wettbewerbsumfeld, Suchintentionen und bestehende Inhalte müssen systematisch geprüft werden.
Anschließend sollte eine klare Themenarchitektur entwickelt werden. Wer strategisch priorisiert und kontinuierlich optimiert, schafft die Voraussetzungen, um langfristig Anfragen zu generieren.
Kernfakten im Überblick
| Aspekt | Wesentliches |
|---|---|
| Sichtbarkeit | Relevante Suchintention und Themenautorität sind entscheidend. |
| Conversion | Klare Struktur und Handlungsführung erhöhen die Anfragequote. |
| SEO | Strategische Optimierung ersetzt rein technische Maßnahmen. |
| GEO | Strukturierte Inhalte verbessern KI-Sichtbarkeit. |
| Internationalisierung | Anpassung an regionale Märkte steigert Effizienz. |
Fazit
Wenn eine Website keine Anfragen generiert, liegt die Ursache selten in einzelnen technischen Details. Entscheidend sind strategische Klarheit, Positionierung und strukturierte Umsetzung. Unternehmen, die ihre Website als systematisches Akquiseinstrument begreifen, erhöhen ihre digitale Relevanz nachhaltig. SEO und GEO wirken dabei nicht isoliert, sondern ergänzen sich. Wer Inhalte zielgerichtet strukturiert, Suchintention ernst nimmt und Conversion-Prozesse optimiert, schafft die Grundlage für planbare Anfragen und langfristiges Wachstum.
Häufig gestellte Fragen zum Thema „Website generiert keine Anfragen“
Warum dauert es oft Monate, bis sich Ergebnisse zeigen?
Darko Djurin: Organische Sichtbarkeit basiert auf Vertrauen und Autorität. Suchmaschinen und KI-Systeme bewerten Inhalte über einen längeren Zeitraum. Erst wenn Struktur, Relevanz und Nutzerinteraktion konsistent positiv sind, verbessern sich Rankings und Anfragen nachhaltig.
Kann eine neue Website das Problem sofort lösen?
Darko Djurin: Ein Relaunch allein behebt selten strategische Defizite. Ohne klare Positionierung und Suchintention bleibt auch eine neue Website wirkungslos. Entscheidend ist die inhaltliche Architektur, nicht nur das Design.
Ist bezahlte Werbung eine Alternative?
Darko Djurin: Werbung kann kurzfristig Leads erzeugen, ersetzt jedoch keine organische Strategie. Nachhaltige Sichtbarkeit reduziert langfristig Abhängigkeiten von steigenden Werbekosten.
Wie unterscheidet sich B2B von B2C?
Darko Djurin: Im B2B sind Entscheidungsprozesse komplexer und länger. Inhalte müssen stärker argumentativ aufgebaut sein und Vertrauen aufbauen. B2C hingegen setzt häufig auf emotionale Ansprache und schnellere Conversion.
Wann sollte externe Beratung hinzugezogen werden?
Darko Djurin: Wenn interne Ressourcen fehlen oder strategische Klarheit benötigt wird, kann externe Expertise helfen. Eine unabhängige Analyse deckt häufig strukturelle Schwächen auf, die intern übersehen werden.
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