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30 Jul
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Deutsch-französische Streamingplattform am Start

Man kennt das ja schon vom ARTE-Projekt. Deutsch-französisch, europäischer Einschlag, Mainstream und vieles, was diesen nur berührt. Ähnlich hört sich Sooner an.

Nur, dass es sich dabei eben nicht um ein lineares TV-Projekt, sondern um eine Streamingplattform handelt. Die sich ebenfalls als europäisch versteht. Und als Treffpunkt der Cineasten.
Allerdings ist der Anspruch deutlich höher: Man will sich als Alternative zu Netflix positionieren. Das scheint anhand des Budgets und der Wirkung etwas illusorisch. Zudem es bereits in mehreren Ländern ähnliche Plattformen gibt, die nicht so recht vom Fleck kommen. Erinnert sei etwa an Flimmit, die zum Start einen ähnlichen Anspruch geltend machen.
Das Angebot von Sooner soll jedenfalls breit sein. Filme bekannter Regisseure sollen ebenso abzurufen sein wie sowie Neuheiten, Filme, Serien, Dokumentationen und Kurzfilme aus der Arthouse- und Independent-Szene. Mit dabei etwa Werke, die in Cannes, der Berlinale, beim Sundance Film Festival oder der Séries Mania ihre Premiere feierten.
Die Kosten können dafür jedenfalls mit Netflix und Co. mithalten. Nach einer 14-tägigen Gratis-Probe kommt ein Monat auf 7,95 Euro. Beim Abschluss eines Jahresabonnements fällt der Monatspreis mit 4,99 Euro ins Gewicht.