Screenforce-Sprecher Walter Zinggl brach eine Lanze für TV beim AmCham-Business Breakfast Screenforce-Sprecher Walter Zinggl brach eine Lanze für TV beim AmCham-Business Breakfast IP Österreich/Christoph Meissner
26 Jun
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Mit TV aus der Krise

Es ist eine Woche, die offenbar besonders einem Medium gewidmet ist: TV. Nach der globalen Studie schlägt nun Screenforce-Chef Walter Zinggl eine Bresche für TV.

Als Gast des Business Breakfast der American Chamber of Commerce in Austria hob er die Bedeutung des Mediums beim Weg aus der Krise hervor. Immerhin liegt die TV-Nutzung allein in Österreich bei 3 Stunden 26 Minuten am Tag. Auch die steigende Bewegtbild-Nutzung gehe in erster Linie auf die Kappe von TV. „Die Wahrheit ist, dass die Mediennutzung massiv zugenommen hat und die TV-Nutzungsdauer signifikant gestiegen ist. 85 Prozent des Bewegtbildkonsums in Österreich entfallen auf TV“, so Zinggl.
Zu Beginn des Shutdowns wurden sogar 284 Minuten pro Tag ferngesehen. Mit einem Anteil von 45 Prozent war TV das wichtigste Medium während des Ausnahmezustands. Deutlich vor Radio (22 Prozent) und Zeitungen (17 Prozent).
Das Verhalten spiegelt sich auch im Vertrauen wieder. 57 Prozent der europäischen Population vertrauen den Inhalten im TV, während nur 20 Prozent soziale Medien für eine verlässliche Informationsquelle erachten. Schließlich sei auch die Werbewirkung noch immer sehr viel stärker als online. So würden große Plattformen wie Hotels.com (100 Prozent) oder Trivago (95,7 Prozent) mittlerweile dominante Teile ihrer Spendings in TV-Werbung investieren. In Österreich haben die TV-Spendings von Amazon und Co. seit 2016 von 108 Millionen Euro auf 139 Millionen Euro um 28 Prozent zugenommen.
„Wenn es um Wachstum geht, ist Vertrauen die Grundlage. Diese finden Marken im Medium, dem die Menschen vertrauen“, macht Zinggl Werbung für TV.