Elisabeth Horvath bei der Verleihung der Goldenen Feder der Concordia, flankiert von C.-Präsident Andreas Koller und der damaligen Generalsekretärin Astrid Zimmermann Elisabeth Horvath bei der Verleihung der Goldenen Feder der Concordia, flankiert von C.-Präsident Andreas Koller und der damaligen Generalsekretärin Astrid Zimmermann Presseclub Concordia
23 Jan
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Elisabeth Horvath 1938 – 2024

Langjährig für ORF, Furche, Wochenpresse/Wirtschaftswoche tätig, zuletzt stark für die Pressefreiheit tätig gewesen.


Elisabeth Horvaths Haupt-Ressort war die Innenpolitik. Vor allem als Redakteurin der Wochenpresse profilierte sie sich in diesem Fach; als sich die Wochenpresse in die Wirtschaftswoche verwandelte, kam auch Wirtschaft zu ihren beruflichen Agenden.
Noch als Wochenpresse-Redakteurin hatte Horvath auch Bücher verfasst, etwa  "Ära oder Episode – das Phänomen Bruno Kreisky" (1989). Später veröffentlichte sie weitere Bücher über die österreichischische Politik, so "Die Seilschaften – Das Spiel der Mächtigen in Österreich" (1999) oder "Heinz Fischer. Die Biographie" (2009) – aber auch amüsante Einblicke in kakanische Gschaftlhuberei und Titelsucht:  "Orden & Titel in Österreich – Wie wird man Würdenträger/in" (2004). Alle diese Titel sind im Verlag Kremayr & Scheriau erschienen.
Horvath war aber auch die erste Frau, die ins Präsidium des Presseclubs Concordia gewählt wurde. Seit 1998 war sie dort im Vorstand, 2018 wurde sie mit der Goldenen Feder der Concordia ausgezeichnet und zum Ehrenmitglied ernannt. Obendrein war sie ab 1994 Senatsmitglied des Presserats und später dessen Ombudsfrau.

 


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