Werbung um Kurzvideos wird beschnitten Pixabay
06 Feb
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Werbung um Kurzvideos wird beschnitten

Es ist die Hoffnung der Werbewirtschaft: Alles, was angepriesen wird, muss sich bewegen.

Leider oft zu viel und zu lange. Noch haben sich nicht wirklich viele Werbetreibende Gedanken über Bewegtbildwerbung, die auf digitale User zugeschnitten ist, gemacht. Und verwenden am liebsten TV Spots oder ihre Unternehmensvideos. Die werden dann von den Publishern gerne überall hineingestopft. Selbst wenn das eigentliche Video nur 10 oder 20 Sekunden dauert. Die Coalition for Better Ads hat daher nun neue Standards eingeführt, die die Werbung rund um die Kurzvideos regeln soll.
Im Zuge dessen wurden drei Werbeformen definiert, die gemieden werden sollten: Mid Roll Ads, Pre Roll Ads, die länger als 31 Sekunden dauern und nicht in den ersten fünf Sekunden geskippt werden können, sowie Display Ads, die im Videoplayer angezeigt werden und größer als 20 Prozent des Videocontents sind. Diese Regeln treten mit 5. Juni in Kraft.
Für seriöse Werbetreibende bilden die Standards der Koalition eine Richtschnur. Zudem werden von einigen Browsern jene Werbeformen, die nicht diesem Standard entsprechen, geblockt.