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13 Jan
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Die neue Medienministerin? Ähhh...

Überzeugend fielen die ersten Auftritte Susanne Raabs als Medienbeauftragte der aktuellen Bundesregierung nicht wirklich aus. Immerhin aber: Man redet über Förderungsmodelle und Inseratenkorruption.

Gerade jene, die guten Willens waren, der Regierung Karl Nehammer einen, nennen wir es Vorurteilsfreiheitsvorschuss zu gewähren, müssen über einige Ministeramtsbesetzungen ziemlich befremdet die Stirn gerunzelt haben. Okay, Elisabeth Köstinger, Vorsitzende des (Sebastian Kurz-)Loyalitäts- und Unterwerfungsklubs (© Hubert Patterer), musste auf Geheiss des absurden Bauernbundes behalten werden, Kaufhaus Österreich-Managerin Margarete Schramböck als Quotentirolerin (ohne Platters Segen geht nix). Aber Susanne Raab? Wenn man sie schon nicht rauskriegt - musste man ihr dann auch noch das Medienressort umhängen? Ist das womöglich ein Zeichen von Geringschätzung? Für wie unwichtig man den Themenbereich Medien hält?

Bei ihren ersten öffentlichen Auftritten als Medienministerin in PKs und der ZiB 2 bei Armin Wolf sagte Raab erwartungsgemäß wenig mit vielen Worten und Gesten. Dem wurde und wird in der Twitteria auch gebührend Rechnung getragen. Immerhin aber - Medienförderung und Inseratenkorruption haben es als Themen in den Nachrichten-„Mainstream" geschafft. Das ist schon einmal etwas. Vielleicht geht doch etwas. Trotz dieser Ministerin.

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