Gurkentruppenaffäre: ÖVP verschärft Gangart gegen Klenk Pixabay
27 Mai
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Gurkentruppenaffäre: ÖVP verschärft Gangart gegen Klenk

Zur Sache-CR Claus Reitan klagt den Falter-Chefredakteur jetzt auch strafrechtlich. Möglich, dass er das Hirn mit Ei, auf das ihn Klenk einladen wollte, in die falsche Kehle bekommen hat.

Simmering gegen Kapfenberg, das ist - Sie kennen das. ÖVP gegen Florian Klenk ist allerdings auch nicht ohne. Bekanntlich hat Claus Reitan, Chefredakteur des ÖVP-Progaganda-Organs Zur Sache, vor einiger Zeit Falter-Chefredakteur Florian Klenk zivilrechtlich geklagt. Klenk war von nämlichem türkisem Propaganda-Medium einer Vertuschung bezichtigt worden, weil er möglichen Spender an die ÖVP nicht namentlich genannt hatte. Daraufhin hatte der Falter-CR in einem Thread auf Twitter, der die Sache minutiös aufdröselte, das Zur Sache-Team als „Claus Reitans türkise Gurkentruppe“ bezeichnet. Als er auch noch in einem Falter-Podcast die Redaktion von Zur Sache als „hirnbescheuert“ komplementierte, klagte ÖVP-Anwalt Werner Suppan im Namen Reitans auf Unterlassung und 35.000 Euro.

Manch einer wunderte sich.

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Nun hat Reitan sogar nachgelegt und durch Anwalt Suppan auch Privat-, das heißt strefrechtliche Anklage erhoben.

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Möglich, dass Reitan ein Friedensangebot Klenks ein bisserl in die falsche Kehle bekommen hat:

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Bislang ist noch keine öffentliche Stellungnahme von Claus Reitan, Zur Sache oder der ÖVP erfolgt. Florian Klenk - dem übrigens gerade vom OLG eine von 6.000 auf 16.000 Euro erhöhte Entschädigung im Verfahren gegen Michael Jeannée zugesprochen wurde, die dem Kinderhospiz Momo gespendet wird - fasst indes das Ganze auf Twitter noch einmal übersichtlich zusammen. Zum Sickernlassen und Genießen.

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