Foodwatch fordert Werbeverbote Pixaby
18 Feb
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Foodwatch fordert Werbeverbote

Derzeit ist er in, der Ruf nach Werbeverboten. Saarland verhängte solche zuletzt aufgrund – ja, was eigentlich? Da ist die Forderung von foodwatch tatsächlich viel nachvollziehbarer.

Die Organisation bemängelt, dass Kinder zu wenig vor den Fängen der Lebensmittelkonzerne, die versuchen würden, ihre Süßigkeiten oder fetten Snacks an die junge Zielgruppe zu bringen, geschützt seien. Und untermauert ihre Forderung auch mit Zahlen. Laut COSI-Report der WHO sei in etwa jeder dritte Bub und jedes vierte Mädchen in Österreich im Alter von acht Jahren übergewichtig oder adipös.
Dabei gibt es hierzulande eine Art freiwillige Beschränkung, sich allzu aggressiv mit Werbung an Kinder zu wenden. Doch foodwatch geht das zu wenig weit. Vor allem auf Social Media. Denn dort würden sich Konzerne wie Coca-Cola, McDonald’s oder Mondelez Influencer bedienen, die gerade unter der jungen Zielgruppe gehypt würden.
„Die Industrie agiert mit dem Online-Marketing an der elterlichen Aufsicht vorbei. Sie gelangt somit direkt ins Kinderzimmer und auf die Handys von Kindern und Jugendlichen und untergräbt so die Bemühungen von Eltern, ihre Kinder für gesunde Lebensmittel zu begeistern”, kritisiert Lisa Kernegger, Leiterin von foodwatch Österreich. Sie kommt zu dem Schluss, nachdem die Organisation einige Wochen lang die Kanäle von Influencern beobachtete. Ihre Kollegin Heidi Porstner fordert daher: „Es braucht dringend eine gesetzliche Beschränkung des Kindermarketings, die sich streng an den Nährwertempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO orientiert“.

 

 



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