Die Corona-Krise zieht überall Spuren der Verwüstung. Selbst die Markt- und Meinungsforschung macht da keine Ausnahme.

Im dritten Quartal wehte bereits ein laues Lüftchen. Schon dachte man, es werde vielleicht nicht so schlimm. Doch der nächste Lockdown warf das Geschehen wieder zurück.

Die Regierung hatte eine neue Idee. Wie bekannt, wurde ein Rahmenvertrag für Kreativleistungen in der Höhe von 30 Mio. Euro ausgeschrieben. Und von Medialeistungen in der Höhe von 180 Mio. Euro. Für die nächsten vier Jahre. Macht also pro Jahr mehr als sieben Mio. Euro für die Kreativleistungen und rund 45 Mio. Euro für Medialeistungen. Ein sattes Auftragsvolumen. Doch warum plötzlich die Ausschreibung? Argumentiert wird damit, dass im Falle Corona keine so kurzfristige Ausschreibung möglich war und man daher zum Mittel der Notvergabe greifen musste. Später im Jahr wurde der Etat aber dann doch über Ausschreibungen verteilt. Warum man nun eine derart langfristige Bindung anstrebt, erklärt diese Argumentation nicht wirklich.