November im Auf und Ab Pixabay
23 Dez
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November im Auf und Ab

Die Werbeentwicklung in diesem Monat gestaltete sich nicht ganz negativ, aber auch nicht gerader positiv. Zumindest im wichtigen Sektor Above the Line.

Um 5,3 Prozent sanken die Werbeaktivitäten dort laut Focus. Below the Line dagegen zog um 35,6 Prozent an. Der Bereich Sponsoring stieg um 47 Prozent, Direct Marketing um 21,5 Prozent.
Positiv zeigten wiederum die Mediengattungen auf, die schon das ganze Jahr überzeugten. Im Onlinebereich stiegen die Aktivitäten nach Focus-Zählung um 13,3 Prozent. Dabei sind spezielle Formen wie Suchwortmarketing nicht mitgezählt. Hörfunk blieb eine Bank und registrierte um 10,6 Prozent mehr Aktivitäten als im November des Vorjahres. Wobei der ORF um 13 Prozent mehr bemerkte, die Privaten um 7,9 Prozent.
Ein kleines Aufatmen gibt’s auch für TV. Endlich wieder mehr Aktivitäten, und zwar um 3,5 Prozent. Wobei dafür in erster Linie der ORF verantwortlich zeichnet. Denn dort schrieb man ein Plus von 15,6 Prozent. Die Privaten allerdings mussten ein Minus von 1,9 Prozent hinnehmen.
Auch für die Presse ging das Monat mit einem Minus von 13,8 Prozent herb zu Ende. Wobei Tageszeitungen mit minus 9,8 Prozent noch fast gut dastehen. Regionale Wochenzeitungen registrierten minus 18,6 Prozent, Illustrierte und Magazine minus 20,2 Prozent. Minus 17,8 Prozent musste Außenwerbung hinnehmen. Und für Kino ging’s wieder zurück in den Lockdown. Heißt: Minus 94,3 Prozent.
Trotzdem gab es auch in diesem Monat Unternehmen, die ihr Budget gegenüber dem Vorjahr aufstockten. Etwa Österreich Werbung, Agentur Südtirol Marketing, Otto, Verteidigungsministerium, Arbeiterkammer oder Marketing Strategies, die um mehr als 1000 Prozent drauflegten. Seine Aktivitäten um 500,2 Prozent steigerte das AMS. Philoro legte 465,7 Prozent drauf, die Wiener Städtische 340,3 Prozent, der ÖAMTC um 316,9 Prozent.
Auf die Bremse stieg T-Mobile mit einem Minus von 60,7 Prozent, gefolgt von Raiffeisen mit minus 59,4 Prozent, Hutchison mit minus 51,6 Prozent, Opel mit 38,3 Prozent, Fussl mit 34,9 Prozent und Hartlauer mit 34,1 Prozent.
Insgesamt veranlasste Above the Line Aktivitäten im Wert von 403,7 Mio. Euro. Below the Line kommt auf 179,8 Mio. Euro. In der Kumulation kommt Above the Line auf 3,7 Mrd. Euro. Und hinkt damit 6,9 Prozent hinter dem Vorjahr her. Below the Line schreibt bisher 1,6 Mrd. Euro an. Ein Minus von 10,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.


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