MA: Die Reaktionen Pixabay
15 Okt
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MA: Die Reaktionen

Ist die MA-Liste erst einmal da, dauert es nicht lange, bis sich die Verlage zu Wort melden. In der Regel sind jene am schnellsten, die irgendwo Gewinne für sich verzeichnen konnten.

Diesmal ist die Ausgangslage neutral. Das hindert jedoch nicht daran, sein Produkt in die Auslage zu stellen. Leicht und zugleich schwer hat es dabei die Kronen Zeitung. Leicht, weil man trotz Reichweiten-Verlusten weiterhin unangefochten an der Spitze steht und sich mit seinen Zahlen auch weltweit messen lassen kann. Schwer wohl, weil – was soll man da noch sagen? Zum Beispiel: Jede/r 4.ÖsterreicherIn greift täglich zur Kronen Zeitung. Unter dieser Überschrift führt der Verlag aus Damit festigt die Kronen Zeitung auch in herausfordernden Zeiten ihre Marktposition und bestätigt ihre Relevanz am heimischen Tageszeitungsmarkt. Erneut eine Klasse für sich sind die Sonntags-Reichweiten der Kronen Zeitung. 2,426 Millionen ÖsterreicherInnen lesen die Sonntags-Krone und genießen die Lektüre des Magazins Krone bunt. Mit 32,2 Prozent Reichweite ist die Krone am Sonntag das mit Abstand reichweitenstärkste Print-Medium des Landes.
Nicht vergessen wird, extra auf den Lockdown hinzuweisen: Einerseits nutzen die ÖsterreicherInnen aufgrund des gestiegenen Informationsbedürfnisses ihre Tageszeitung intensiver, andererseits sind etablierte Vertriebswege weggefallen. Der hohe Aboanteil der Kronen Zeitung ist in diesen Zeiten ein stabiler Faktor.
Heute will es gleich in der Überschrift ausdrücken: MA 2019/20 bestätigt erneut: „Heute“ ist die Tageszeitung Nummer 1 in Wien und die meistgelesene Gratis-Tageszeitung in Österreich. Darunter versucht man seine Leistungen während der Corona-Krise herauszustreichen: Das „Heute“-Vertriebsnetz und die Zeitungsbelieferungslogistik wurde nach Bekanntwerden der Maßnahmen rund um Corona innerhalb weniger Tage an das veränderte Mobilitätsverhalten der Menschen angepasst. „Die Corona-Krise stellt Redaktionen vor ganz neue Herausforderungen. Heute ist in diesen schwierigen Zeiten ein Garant für seriöse Information am Punkt, für Journalismus auf Augenhöhe mit der Leserschaft, aber auch für die Vermittlung eines positiven Grundgefühls gerade in belastenden Phasen“, lobt Chefredakteur Christian Nusser sein Produkt.

Die Kleine Zeitung ist die zweitgrößte Kauftageszeitung in Österreich hält die Styria fest. Darunter verweist man vor allem auf die ePaper-Ausgabe und die Digitalabos. Natürlich nicht ohne festzuhalten, dass die Kleine Zeitung die Tageszeitung Nummer Eins in Kärnten und der Steiermark ist. „Auch in Bezug auf die Entwicklungen der abonnierten Tageszeitung-Auflagen sind die stabilen Ergebnisse für die Kleine Zeitung ein Beleg dafür, wie wichtig der digitale Transformationsprozess am Lesermarkt ist, den wir bei der Kleinen Zeitung früh gestartet haben und mit Entschlossenheit vorantreiben“, kommentiert Geschäftsführer Thomas Spann das Ergebnis.
Mit MA 19/20 bestätigt dem Kurier stabile Reichweiten- und Leserwerte gibt sich die Tageszeitung kurz und bündig. Und bleibt im Text weiter trocken. Verweist vor allem auf die verschiedenen Produkte: Die Kurier Wochenend-Kombi erzielt eine Reichweite von 10,6 Prozent. Knapp 800.000 ÖsterreicherInnen greifen sonntags zum Kurier oder samstags zur Freizeit, um sich zu informieren, zu unterhalten oder zu inspirieren. (…) Neben der stabilen Gesamtreichweite punktet der Kurier in seinem Stammgebiet Ostösterreich mit überdurchschnittlichen Reichweiten. Kurier-Chef Thomas Kralinger hält dazu unter anderem fest: „Während in den sozialen Netzwerken wieder einmal Falschmeldungen und Panikmache kursieren, versorgen wir unsere LeserInnen in den Printprodukten,e-paper und Digitalangeboten unaufgeregt mit verlässlichen und überprüften Informationen. Die Leistungen der klassischen Medienhäuser als Teil der kritischen Infrastruktur war schon lange nicht so deutlich spürbar.“
Die verschiedenen Segmente streicht Die Presse besonders hervor. „Mit der ‚Presse’ und der ‚Presse am Sonntag’ können wir eine sehr gute Bilanz, insbesondere in Richtung unserer Kernzielgruppen – Top-Entscheider, Meinungsbildner, höchstes Einkommen und Bildung, und Unternehmer – aufweisen. Wir sind für das sich verändernde Mediennutzungsbedürfnis bestens aufgestellt und blicken zuversichtlich in die Zukunft“, hebt Herwig Langanger, Vorsitzender der Presse-Geschäftsführung, hervor.
Aus der Moser Holding kommt die Ansage Tiroler Tageszeitung bleibt absolute Nummer 1 in Tirol. Dazu wird weiter ausgeführt: Bei zugleich steigenden Onlinezugriffen auf tt.com bleiben die Print-Leserzahlen der Tiroler Tageszeitung stabil auf hohem Niveau, wie die aktuelle Media Analyse bestätigt. „Es geht um Qualität und Verlässlichkeit, die wir den Tirolerinnen und Tirolern gerade in schwierigen Zeiten bieten wollen, ob zusammengefasst in der täglichen Printausgabe oder verbreitet über unsere verschiedenen digitalen Kanäle“, betont Moser Holding-Chef Hermann Petz. „Mit der Krise wachsen nicht nur Unsicherheiten, auch Gerüchte und Verschwörungstheorien kursieren mehr denn je. Im Journalismus sind wir deshalb besonders gefordert, Dingen auf den Grund zu gehen, kritisch, seriös und verlässlich zu berichten. Unsere Redakteurinnen und Redakteure stellen sich dieser Aufgabe täglich mit größtem Engagement“, sprechen auch die Chefredakteure Alois Vahrner und Mario Zenhäusern die Ereignisse rund um die Coronakrise an.

Die höchste Verbreitung zeigen allerdings die wöchentlichen Gratismedien. RMA mit höchster Print-Reichweite am heimischen Markt, halten daher die Regionalmedien ein Faktum fest. Allerdings sind darin auch 126 Ausgaben versammelt. „Wir sind mit unseren Zeitungen in allen Regionen des Landes Woche für Woche verlässliche Quelle für relevante Nachrichten aus der Region. Doch nicht nur das: Mit mehr als 80 Geschäftsstellen sind wir direkt vor Ort, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in den Bezirken verankert und mit zahlreichen Initiativen setzen wir uns aktiv für die Menschen und Unternehmen – das Leben – in den Regionen ein”, konkretisiert RMA Vorstand Georg Doppelhofer. Von denen – nämlich den Initiativen – man gleich ein paar aufzählt: Langjährige Initiativen wie der Regionalitätspreis als Auszeichnung heimischer Betriebe und regionaler Initiativen, wie auch das im Frühjahr diesen Jahres kurzerhand ins Leben gerufene Netzwerk #schautaufeinander und das Frauennetzwerk – alle Maßnahmen erfolgen mit dem Ziel, das Leben der Menschen in den Regionen besser zu machen.
Auf sich aufmerksam machen will auch die BezirksRundschau aus Oberösterreich. „Die heurige Krisensituation zeigt uns, dass die Menschen Informationen und Perspektiven brauchen“, so die Geschäftsführer Martina Holl und Thomas Reiter. „Wir nehmen unsere Rolle als multimedialer Nahversorger ausgesprochen ernst und sind sehr froh darüber, dass wir im letzten halben Jahr Woche für Woche als Informationsquelle und Serviceanbieter für unsere LeserInnen und KundInnen da sein konnten.“ Dann vergisst man nicht, auf das erweiterte Angebot hinzuweisen: Eine besondere Stärke der BezirksRundschau liegt in der crossmedialen Berichterstattung. „Die Erweiterung unseres Produktportfolios um den Schwerpunkt Video bestätigt das“, so BezirksRundschau-Chefredakteur Thomas Winkler. In der Aussendung hebt man schließlich noch einmal die regionalen Initiativen, von der Kampagne Ja zu OÖ über den Regionalitätspreis, die Auszeichnung OberösterreicherIn von Herzen bis zur LehrlingsRundschau, hervor.
Schließlich sind da noch die Gratis-Magazine, zusammengefasst im Bundesländerinnen-Ring. „Die derzeitige Situation hat uns natürlich vor große Herausforderungen gestellt, innerhalb unserer Bundesländer-Teams und auch in der übergeordneten österreichweiten Zusammenarbeit“, stellt Geschäftsführer Andreas Eisendle fest. „Auch wenn wir auf zahlreiche Aktionen und Events verzichten müssen, ist die Verbindung zu unseren LeserInnen ungebrochen groß, wie die heute veröffentlichte Media Analyse bestätigt“, betont Herausgeberin Uschi Fellner-Pöttler.


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