Hurra, der Corona-Chip ist da Pixabay
21 Apr
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Hurra, der Corona-Chip ist da

Sicherlich erinnern Sie sich noch: Einer der beständigsten Vorwürfe gegen Kritiker der Corona-Maßnahmen ist jene, dass sie der Theorie anhängen, Bill Gates wolle der Welt mit seiner Impfung einen Chip einpflanzen. Und tatsächlich gib es eine kleine aber beharrliche Gemeinde, die dieser Theorie anhängt. Was für die These spricht: Gates würde Geld mit etwas machen, was andere schon längst erfunden haben. Was allerdings klar dagegen spricht: Die Theorie würde voraussetzen, dass man Menschen Chips nur heimlich und ohne deren Wissen einpflanzen kann. Und das ist längst wiederlegt.

Zuletzt durch das US-Militär. Die will einen Chip entwickelt haben, der am Abend voraussagen kann, dass Sie am nächsten Tag mit Symptomen einer Corona-Erkrankung aufwachen. Wird das verheimlicht? Nein. Ganz im Gegenteil. Die Entwicklung wird groß hinausposaunt. Dabei muss man bei näherer Betrachtung sagen: Wozu brauche ich einen Chip, der mir sagt, dass ich am nächsten Morgen Symptome habe? Das wird man ja wohl noch selbst merken. Es wird daher nicht lange dauern, bis Vermutungen überhand nehmen, dass der Chip noch für etwas anderes gut sein müsste.
Und warum auch nicht? Denn auch damit wäre er nicht der erste seiner Art. Vielfach sind bereits Chips mit Near Field Communication im Einsatz. Menschen lassen sich so etwas unter die Haut einpflanzen, um bezahlen zu können, Türen öffnen zu können oder ähnliches. Seit Jahren. Freiwillig. Und das ist keine Verschwörungstheorie. Leider.
Besonders in Schweden sind diese Chips weit verbreitet. Propagiert werden sie vor allem mit einem Argument: Bequemlichkeit. Das reicht leider aus, damit sich Menschen freiwillig einem Eingriff unterziehen und sich einen Schnüffler in die eigene Haut einpflanzen lassen. Mit dem Chip können nicht nur Türen geöffnet oder bargeldlos bezahlt werden. Mitgliedskarte im Fitnessclub? Auf dem Chip. Bahnkarte? Auf dem Chip.
Betont wird, dass die Chips keine Informationen von anderen Quellen auslesen können. Aber natürlich können die Chips ausgelesen werden. Irgendwann sollten wir uns halt schon fragen: Wollen wir uns wirklich, rein aus Bequemlichkeitsgründen, einen Fremdkörper unter die Haut verpflanzen lassen?

 



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