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25 Apr
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Der Google-Friedhof

 Leichen pflastern Googles Weg. 151 Produkte hat der Konzern seit 2006 sterben lassen. Eine Webseite hat sie alle zusammengetragen.

Leichen pflastern Googles Weg zum Weltkonzern. Von 2006 an hat der Internet-Gigant 151 Dienste eingestellt. Das soziale Netzwerk Google+ oder die Messenger-App Google Allo sind nur die jüngsten unter den bekannten und weniger bekannten Produkten auf dem Google-Friedhof.

Im heurigen Jahr übrigens wütete der Sensenmann bei Google schon recht ordentlich: 9 Anwendungen hat er nach knapp vier Monaten bereits erwischt - genausoviel wie im gesamten Jahr 2013, mehr als 2017 (8), und deutlich mehr als ins den Nuller-Jahren und 2010 (wo die Sterblichkeitsrate zwischen 3 und 6 Produkten pro Jahr liegt). Das schwarze Jahr bei Google war übrigens 2011, wo 26 Dienste zu Grabe getragen wurden; aber auch das darauffolgende Jahr 2012 (17) sowie 2016 waren nicht ohne.

Die durchschnittliche Lebensdauer eines Google-Produkts dauert 4,1 Jahre. Die mit Abstand größte Sterblichkeitsrate weisen naturgemäß Services und Zusatzdienste auf (weil sie auch in Produktpalette am stärksten vertreten sind). Aber auch Apps zählen zu den gefährdeten Arten.

All diese Daten und Fakten (plus Todesursachen) sind auf der Website https://gcemetery.co/ aufgedröselt. Hinter ihr steht laut „Future Zone“ ein Webentwickler aus Bahrain.