Telefonieren ist wieder in Pixabay
20 Nov
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Telefonieren ist wieder in

Dass man mit einem Handy auch Telefonieren kann, geriet langsam in Vergessenheit. Doch die Krise brachte das Comeback des Geplauders über längere Distanzen.

Insgesamt 7.576 Millionen Minuten telefonierten die Österreicherinnen und Österreicher im zweiten Quartal laut dem aktuellen RTR-Monitor. Das sind um 6,5 Prozent oder 470 Millionen Minuten mehr als noch im ersten Quartal. Dabei entfiel der Großteil, und zwar 7.018 Millionen Minuten, auf den Mobilfunk. Über Festnetz unterhielt man sich 558 Millionen Minuten lang.
Ebenfalls angestiegen ist wie erwartet das Datenvolumen. Es stieg von 1.672 Petabyte im ersten Quartal auf 1.678 Petabyte im zweiten Quartal. „Die Möglichkeit, jederzeit und nahezu überall telefonieren, chatten oder sich ins Internet einwählen zu können, hat sicherlich dazu beigetragen, Social Distancing für uns alle etwas erträglicher zu machen. Ich rechne damit, dass es im 3. Quartal zu einer Stabilisierung und im 4. Quartal wieder zu einem größeren Anstieg des Gesprächsaufkommens und des konsumierten Datenvolumens kommen wird“, meint RTR-Geschäftsführer Klaus M. Steinmaurer zu den Zahlen.
Erstmals gab die RTR auch die Marktanteile der Mobilfunker in ihrem Monitor bekannt. Demnach liegt A1 mit 39,9 Prozent vorne, gefolgt von Magenta mit 25,3 Prozent. Knapp dahinter reiht sich Drei mit 23,6 Prozent ein. Hofer kommt demnach auf 6,7 Prozent und Spusu auf 2,2 Prozent. Berücksichtigt wurde dabei der Zeitraum bis 30. Juni.