Handy-Ortsdaten verrieten Tunnel von Mexiko in die USA babawaba / Pixabay
10 Feb
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Handy-Ortsdaten verrieten Tunnel von Mexiko in die USA

US-Einwanderungsbehörde erstand die vermutlich legalen Daten von einem Daten-Makler.

Seit 2017 nutzt die US-amerikanische Immigration and Customs Enforcement (ICE) Daten von Smartphones, um Bewegungen von Immigranten nachzuverfolgen. Das berichtet das Portal futurezone.at unter Berufung auf einen Artikel im Wall Street Journal. Die Daten erwirbt die Behörde von Maklern wie Venntel. Da sie anonymisiert sind, sind sie (vermutlich) auch legal. Trotzdem lieferten sie der ICE Hinweise auf illegale Grenzübertritte. So wurde durch Ortsdaten ein Tunnel entdeckt, der von Mexiko in die USA gegraben worden war. Das amerikanische Ende befand sich bei der geschlossenen Filiale einer Fastfood-Kette. Deren Besitzer wird nun der Mittäterschaft beschuldigt.