Mehr virtuell, weniger Reisen Pexels
06 Jul
geschrieben von 

Mehr virtuell, weniger Reisen

Die Corona-Krise samt Homeoffice hat die Arbeitskultur verändert. Ja, genau, Zoom-Meetings. Oder noch genauer: Virtuelle Business-Meetings. Schließlich nutzt nicht jeder Zoom.

Wie alles im Leben bringen die neuen Möglichkeiten Vor- und Nachteile. Und auch über ihnen schwebt die Frage der Nachhaltigkeit.
Wie es nun mit der Nutzung weitergeht, das wollte die PR-Agentur comm:unications wissen. Und startete eine Blitz-Umfrage. Ergebnis: 30 Prozent geben an, mehrmals die Woche in einem virtuellen Meeting zu sitzen, 20 Prozent sogar mehrmals am Tag. Dabei geht bei 50 Prozent mindestens eine Stunde drauf, bei 24 Prozent sogar zwei bis drei. Als größter Vorteil wird von 84 Prozent die örtliche Unabhängigkeit ausgemacht, 64 Prozent schätzen die Zeitersparnis und 58 Prozent die Flexibilität.
Nun allerdings rufen die Unternehmen langsam wieder zurück ins Office. 86 Prozent können sich damit gut anfreunden, denn ihnen fehlt der persönliche und soziale Austausch. 62 Prozent vermissen den spontanen Wortaustausch, 42 Prozent die Bewegung. Dennoch wollen über 80 Prozent nicht gänzlich auf virtuelle Meetings verzichten. „Durch die Covid-Pandemie ist ein wahrer Digitalisierungsschub durch Österreichs Unternehmen gezogen. Selbst Verfechter persönlicher Meetings sind auf den Geschmack gekommen, da sie gezwungen waren, die nicht mehr ganz so neue Technik kennenzulernen und zu nutzen“, interpretiert comm:unications CEO Sabine Pöhacker das Ergebnis. Und glaubt: „Es ist durchaus vorstellbar, dass Mitarbeiter nicht mehr wie gewohnt widerstandslos in den nächsten Flieger zum Business-Meeting steigen oder mit dem Zug an das andere Ende von Österreich fahren.“
Was die Controller in den Unternehmen freut, dürfte Geschäftsreise-Agencys die Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Für sie könnte die Krise noch etwas länger dauern.

Die Online-Umfrage wurde im Ende Mai 2021 durchgeführt, n= 50. Angestellte/r mit Führungsfunktion 46% Angestellte/r ohne Führungsfunktion34 % Geschäftsführung, CEO, Vorstand, etc.40 %

 



Unterstützen Sie BranchenBlatt!

 

Werden Sie Teil des Projektes! BranchenBlatt als Medien-Start-up hat die Krise besonders getroffen. Mit Blut, Schweiß und Geld stehen wir aber hinter dem Projekt. Weil wir der Überzeugung sind, dass der eingefahrene Markt in diesem Bereich dringend frischen Wind benötigt. Und dass unabhängige Berichterstattung ohne Verhaberung der gesamten Branche mehr Glaubwürdigkeit und Gewicht verleiht. 

Unterstützen Sie Ihr neues BranchenBlatt dabei! Wir sind weiterhin bemüht, seriöse und spannende Nachrichten zu liefern. Doch in Zeiten wegfallender Werbeeinnahmen wird die Aufgabe nicht leichter. Sie können für BranchenBlatt in den Ring steigen und mit Ihrer Spende zu einem neuen Mediendiskurs in der Branche beitragen!

 

paypal me 300x140