Hälfte der britischen Firmen spart Büros ein Pixabay
07 Okt
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Hälfte der britischen Firmen spart Büros ein

Mehr als die Hälfte der britischen Unternehmen will permanent einen Teil ihrer Büroräume aufgeben. Etwa ein Fünftel wird seine Dienststellen in Zukunft nur noch deutlich seltener nutzen.

Für viele wird das Home Office in Corona-Zeiten bald die Standard-Option sein. Das zeigt eine Umfrage des Institute of Directors (IoD).
„Die Fernarbeit ist eine der am stärksten spürbaren Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft. Für eine Vielzahl wird sie längerfristig bleiben. Künftig werden immer mehr Unternehmen bei Arbeitsplätzen einen gemischten Ansatz verwenden. Der Übergang ist jedoch mit Herausforderungen verbunden“, erklärt Roger Barker, Director of Policy beim IoD.
Das IoD hat die Umfrage unter etwa 1.000 Firmenchefs durchgeführt. Fast drei Viertel der Befragten würden ihr Personal auch nach der Corona-Pandemie zur Arbeit im Home Office ermutigen. Laut mehr als 40 Prozent ist die Arbeit von zuhause aus sogar effektiver als im Büro. Vor allem sind Führungskräfte aber noch immer besorgt über mögliche Infektionen am Arbeitsplatz und im öffentlichen Verkehr.

Jedes fünfte Unternehmen hat bereits eine seiner Dienstleistungen ins Internet bewegt, wo diese auch bleiben wird. Den Analysten zufolge wirft die zunehmende Tätigkeit im Home Office allerdings rechtliche Fragen über die Verantwortung von Unternehmen für ihre Angestellten auf. Die Regierung solle Firmen bei ihrem Übergang unterstützen, etwa durch steuerliche Anreize bei der Umstellung auf digitale Technologien.

pte