Digitalisierungsschub durch Corona Pixabay
03 Jul
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Digitalisierungsschub durch Corona

Jahrelang diskutierte man schon über bessere technische Möglichkeiten, mit denen man auch von zu Haus aus sicher arbeiten könnte.

Corona machte es möglich: Innerhalb kürzester Zeit etablierte sich das Homeoffice. War in 35 Prozent der Unternehmen vor der Krise kein Homeoffice möglich, so ist dies nun nur mehr bei fünf Prozent der Fall. Die Hälfte bot fast allen Mitarbeitern die Möglichkeit, während der Krise im Homeoffice zu arbeiten. Rund ein Drittel behält dies auch trotz der schrittweisen Rücknahme der Maßnahmen bei. Dies eine der Ergebnisse der von Marketagent gemeinsam mit willhaben durchgeführten Studie zur Digitalisierung am Arbeitsplatz. „Generell ist bei knapp zwei Drittel der Befragten ein Trend zur verstärkten Nutzung digitaler Infrastruktur für die Arbeit und Kommunikation zu beobachten, insbesondere in großen Unternehmen (77 Prozent). Statt auf innovative Technologien wird dabei aber bevorzugt auf altbewährte Infrastruktur und klassische Kommunikationskanäle wie E-Mail (89 Prozent), den VPN-Zugang für Homeoffice und Außendienst (62 Prozent) und Video-Chats bzw. Online-Meetings (58 Prozent) gesetzt“, führt Marketagent-Geschäftsführer Thomas Schwabl aus.
Verändert hat die Krise auch das Employer Branding. „Für mehr als die Hälfte der befragten Entscheidungsträger war diese Art der Kommunikation nach außen in Zeiten der Corona-Krise besonders wichtig (56 Prozent). Speziell große Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern setzten gezielt auf entsprechende Maßnahmen (69 Prozent)“, erläutert Lisa Patek, Marketingleiterin von Marketagent.
Die überwiegende Mehrzahl der Unternehmen setzte dabei auf digitale Kanäle. Ein Drittel verzichtete dagegen völlig auf Employer Branding-Maßnahmen.