IAA Marketer über die Zukunft IAA/Screenshot
15 Jul
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IAA Marketer über die Zukunft

Zum 25. Geburtstag des Formats Marketer des Jahres hat sich der IAA im Coronajahr etwas Besonderes ausgedacht.

Im Rahmen des Formats 4x4 Flip sollen die bisherigen Marketer des Jahres sich mit jeweils vier weiteren Gästen vier Zukunftsfragen widmen. Zur Premiere traten Gerhard Fritsch (Spar), Thomas Saliger (XXXLutz), Ulf Schöttl (Manner) und Tanja Sourek (Bank 99) an.
Aufgrund der unsicheren Zeiten blieben Blicke in die Zukunft spekulativ, weshalb man sich mehr der unmittelbaren Zukunft widmete. Hier ortete man unter anderem eine bessere Qualiät von Beziehungen. Während rundherum allerdings in der Gesellschaft mehr Konflikte aufbrechen. Von arm vs reich bis alt vs. jung.
Außerdem schließen sich die Marketer der Meinung an, dass Homeoffice auch in Zukunft in größerem Rahmen erhalten bleibt. Das könnte immerhin Auswirkungen von der Landflucht bis zur Stadt- und Verkehrsplanung haben.
Die Digitalisierung werde es auch mit sich bringen, dass Geschäftsreisen und Meetings zurückgefahren würden.
Schließlich müsse man bei den Konsumenten noch für einige Zeit mit Unsicherheiten rechnen. Genau hier erblicken die Marketer eine unmittelbare Aufgabe der Werbung. Gehe es doch darum, genau jetzt Sicherheit und Vertrauen zu schaffen. Regionalität, Vertrauen, Ehrlichkeit, Authentizität und Transparenz seien neu aufzuladende Werte. Darum müsse in der Krisenbewältigung Markenaufbau ein höherer Stellenwert eingeräumt werden als dem Aufholen von Umsatzrückgängen. Werbung müsse dabei Lust auf Produkte machen, Freude bringen und unterhalten.
Generell habe gute Werbung die Kraft, die Wirtschaft wieder anzukurbeln, sind die Marketer überzeugt. Sie müsse als Investition in die Zukunft und nicht als Kostenposition gesehen werden.


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