Die Vorarlberger Brauerei kämpft mit Shitstorms Die Vorarlberger Brauerei kämpft mit Shitstorms Screenshot
25 Jun
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Rassismus-Debatte trifft Marken weltweit

Die in den USA durch Polizeigewalt ausgelösten Demonstrationen und Debatten finden nun langsam auch in der restlichen Welt Widerhall.

In den USA selbst sind Marken zurzeit eifrig dabei, nicht nur Marketing und Design, sondern auch Unternehmenskultur der Debatte anzugleichen. Unter anderem läuteten die Demonstrationen das Ende von Uncle Ben’s und Aunt Jemima ein.
Der Lebensmittelkonzern Nestlé muss aber auch in Australien Maßnahmen treffen. So sollen die Marke Red Skins, die mit einem Indianer wirbt, sowie die Marke Chico Lollies, zu dessen Logo ein dunkelhäutiges Baby gehörte, umbenannt werden.
Aber auch in Europa wird die Debatte schärfer. Bereits unter starkem Druck sind alle Marken, die in irgendeiner Weise mit Mohren in Zusammenhang gebracht werden, geraten. Etwa die Brauerei Mohrenbräu, die von einem Shitstorm getroffen wurde. Oder der Mohrenkopf. Die Schweizer Migros verräumte die Marke bereits aus ihren Regalen.
Letztendlich ist auch das Logo von Julius Meinl wieder Gesprächsthema. Ob dieses noch einmal überarbeitet werden muss, wird sich zeigen.