Storymachine fängt sich Rüge ein Pixabay
05 Jun
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Storymachine fängt sich Rüge ein

Die Agentur von Kai Diekmann ließ dieses Frühjahr aufhorchen. Sie war verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit zur Heinsberg-Studie.

In dieser fasste der Virologe Hendrik Streeck seine Ergebnisse aus den Untersuchungen in der Gemeinde Gangelt über das Coronavirus zusammen.
Der Deutsche Rat für Public Relations sprach nun Storymachine eine Rüge wegen der Begleitung der Studie aus. Er warf der Agentur unprofessionelles Verhalten und Rufschädigung vor. Denn die Studienergebnisse seien eben nicht möglichst neutral vermittelt worden. Potenziellen Sponsoren sei ein Konzept übermittelt worden, dass den Eindruck erwecke, als solle ein vorformuliertes Narrativ in die Welt gesetzt werden. Die Absenderadresse bei Facebook und Twitter sei dagegen klar und nicht zu beanstanden gewesen.
Storymachine überlegt nun, gegen diesen Spruch rechtliche Mittel einzulegen. Denn die Agentur sei zum Vorwurf der manipulativen Darstellung nicht angehört worden.