EFFIE sprüht vor Optimismus IAA
10 Mai
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EFFIE sprüht vor Optimismus

Bunter, sprühender, hoffnungsvoller und – am Ende könnte sogar eine Gala stehen.

EFFIE Awards Board- und Jury-Vorsitzender Joachim Feher präsentierte einen ersten Einblick in das heurige Geschehen rund um den Preis für Effektivität.
Die Hoffnungen, auch heuer wieder kräftigen Zulauf zu generieren, knüpfen an das Vorjahr an. Da wurden bereits der Einreichungsprozess sowie der Juryprozess vereinfacht. Und eine reduzierte Gebühr erhoben. Auch die bleibt dieses Jahr noch bestehen. Das Ergebnis waren 109 Einreichungen sowie 24 Auszeichnungen, darunter sogar ein Mal Platin. Und, so betont Feher: Das Einreichtool wurde noch einmal moderner und anwenderfreundlicher gestaltet. Einem regen Zulaufe steht also nichts mehr im Wege.
Eine Weiterentwicklung hat man in diesem Jahr auch bei den Kategorien gesetzt. Die Einreicher können nunmehr unter 17 Kategorien wählen. Zu den bereits bekannten 10 normalen und sechs branchenübergreifenden kommt nun Digital Businesses als neue branchenübergreifende Kategorie hinzu. Hier finden Arbeiten Platz, die durch den Einsatz von On- und Offline-Maßnahmen den digitalen Erfolg des Auftraggebers gezündet haben. Rechnung getragen wird so der durch die Krise beschleunigten Digitalisierung. Darunter fallen nicht nur eCommerce im engen Sinne, sondern etwa etwa auch Click & Collect-Angebote.
Auch das Thema des IAA Audience Awards, der wieder von der ORF TVthek gesponsert wird, steht bereits fest. Es ergibt sich aus einer kleinen Umbenennung. Dieses Jahr wird der IAA Audience Positivity Audience Award vergeben. „Wir suchen vertrauensbildende Kampagnen, die Mut und Zuversicht geben. Arbeiten, die den Bezug zu unserem Land, zu Familie und Freunden unterstreichen und gute Stimmung bringen“, charakterisiert ORF-Onlinechef und IAA Vizepräsident Thomas Prantner die Aufgabe.
Positiv für die Einreicher ist jedenfalls, dass sich die Einreichgebühr am Vorjahr orientiert. Pro Arbeit werden in der ersten Runde 149 Euro fällig, für die zweite Runde dann 390 Euro. Es gibt wieder einen Mengenrabatt. So können drei Arbeiten zum Preis von zwei oder sechs zum Preis von vier eingereicht werden. Und wer das erste Mal dabei ist, darf auf einen Welcome-Bonus von 20 Prozent pochen.
Gestartet wird die Einreichungsphase am 31. Mai. Bis spätestens 18. Juli sollten die Arbeiten hochgeladen werden. Damit da nichts schief geht, werden am 26. und 28. Mai wieder kostenlose Einreichworkshops angeboten. Im August ist schließlich die Jury dran. Die zweite Jurierungsrunde ist im September vorgesehen. Und am 3. November soll dann wieder im Museumsquartier in der Halle E die große Gala mit der Überreichung der Preise steigen.

Positive Vibes
Der Optimismus, der aus Präsentation und Audience Award sprüht, setzt sich in der Kampagne fort. Gestaltet wurde sie wieder von der ÖBB Werbung. Auch hier baute man auf dem bereits eingeführten Prinzip gnadenlos ehrliche Sprüche auf. Diesmal allerdings spricht der EFFIE selbst. Unterstützt von einem „besonders bunten und auffälligen“ Hintergrund, wie Karin Seywald-Czihak, Chefin der ÖBB Werbung und EFFIE-Boardmitglied, betont. Die Farbgebung steht für Feuerwerk, Urknall, Comeback, Party, Neustart – kurzum, für die Hoffnung, nun nach der Krise wieder abheben zu können.
Geteilt wird die Kampagne in vier Phasen: Workshop, Einreichung, Jurorensuche und Gala. In allen Phasen gibt der EFFIE Award ein dazu passendes Statement ab. Zu sehen in Print und Online, zu hören das erste Mal auch im Radio. Und einen ersten Eindruck gibt’s unten:

 



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