Teure Spiele ohne Zuschauer Pixabay
22 Mär
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Teure Spiele ohne Zuschauer

Die Olympischen Spiele in Tokyo. Diesen Sommer sollen sie ganz bestimmt stattfinden. Allerdings, wie jetzt feststeht: Ohne ausländische Gäste.

Würden immerhin noch die Japaner bleiben. Aber ob die zu den Spielen zugelassen werden oder ob die Athleten in aller Stille ihre Runden drehen, soll erst später entschieden werden.
Für die Japaner eine Katastrophe. Sie fallen nicht nur um das Eintrittsgeld um, sondern auch um den Tourismus und die Tourismuswerbung. Und das bei Kosten von 12,6 Mrd. Euro. Mehr als das Vierfache des ursprünglich geplanten Budgets.
Das IOC steigt vorerst noch gut aus. Denn solange die Spiele durchgezogen werden, bleiben die Medien- und Werbeeinnahmen. Zumindest zum Großteil. Wie gut derart stimmungslose Spiele ankommen, wird sich erst zeigen. Die Einschaltquoten werden schließlich auch von dem Verlauf der Krise abhängen.
Aber noch ist nicht sicher, dass die Spiele auch wirklich durchgezogen werden. Das Verbot ausländischer Gäste dürfte schließlich ein Zugeständnis an die Stimmung der Japaner sein. Die vor den Ausländern einfach Angst haben. Am liebsten würden sie die Spiele vor Corona-Angst überhaupt loswerden. Laut einer Umfrage der Zeitung Yomiuri Shimbun sprechen sich nicht nur 77 Prozent der Befragten gegen ausländische Zuschauer bei den Spielen aus, sondern mehr als die Hälfte auch dafür, die bereits um ein Jahr verschobenen Sommerspiele erneut zu verlegen oder ganz abzusagen.

 



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