Die Lauser mit Christian Feldhofer Die Lauser mit Christian Feldhofer Wiener Wiesn/Lukas Kucera
20 Okt
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Wiener Wiesn mit Rekordbesuch

Wie viele Hektoliter Bier geflossen sind, ist nur schwer nachzuvollziehen. Aber wie viele Besucher dabei waren, das konnte man zählen.

Und erstaunlicherweise waren es doch etwas über einer Million, die ausgerechnet die Wiesn in Wien sehen wollten. Und das aus der ganzen Welt. So schickte ein 80jähriger Finne einen Videogruß, zwei Münchner filmten ihre Party aus einem Zelt und auch aus Singapur, Japan und Australien trudelten Grüße ein. Nur wahrscheinlich nicht aus China. Das war heuer ja eines der wenigen Länder, in denen die Wiesn live über die Bühne gegangen ist.
Die vielen Zuseher wurden mit original österreichischen Stimmungsmusikern beschallt. Ob das einen Einfluss auf den Alkoholpegel hatte, ist nicht überliefert. Jedenfalls gaben sich die Fans die Organe von Petra Frey, Marc Pircher, Jazz Gitti, Die Draufgänger, Die Lauser und noch einigen anderen Kalibern. Bei der Stange gehalten wurden sie mit Gewinnspielen. Irgendwann aber ist es genug der Freude über Quetschen, Berge und Heimat. Dann lechzt die Seele doch nach etwas anderem. Und so gab es noch die Aftershow-Party hinterdrein, bei der DJs für elektronische Klänge mit den passenden Beats sorgten.
Wiesn-Veranstalter Christian Feldhofer zeigte sich jedenfalls zufrieden mit dem Online-Event. Und verkündet jetzt schon: Die nächste Wiener Wiesn wird hybrid. Wer sich also nicht vor Ort zuschütten kann, dem werden die Bands und die Stimmung per Live-Stream nach Hause geschickt, auf dass der Fan im Wohnzimmer sein Glück versuche.